„Ansprechpartner für alle Probleme“ : Quickborner Club stellt erstmals den Governor für den Distrikt Hamburg und Schleswig-Holstein

<p>Der künftige Distrikt-Governor Frank Sonntag (rechts), der neue Quickborner Präsident Wolf-Dietrich Reiff sowie die Rotarierinnen Ingetraud Schröder (links) und Ute Pfestorf freuen sich auf ein neues Rotarisches Jahr.</p>
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Der künftige Distrikt-Governor Frank Sonntag (rechts), der neue Quickborner Präsident Wolf-Dietrich Reiff sowie die Rotarierinnen Ingetraud Schröder (links) und Ute Pfestorf freuen sich auf ein neues Rotarisches Jahr.

Frank Sonntags Amtszeit beginnt am 1. Juli 2016

shz.de von
07. August 2015, 16:30 Uhr

Quickborn | Am 1. Juli hat das Rotarische Jahr begonnen. Für den Quickborner Rotary-Club wird es in die Geschichte eingehen: Mit Frank Sonntag stellt er erstmals den Governor für den regionalen Distrikt, der 75 Clubs aus Hamburg und Schleswig-Holstein umfasst.

„Es ist schon etwas Besonderes, erstmals den Governor zu stellen“, sagte Wolf-Dietrich Reiff, neuer Präsident des Quickborner Clubs gestern während eines Pressegesprächs. Allerdings: Überschneiden werden sich die Amtszeiten der beiden Weggefährten nicht mehr. Denn wenn Reiffs Präsidenten-Jahr endet – am 30. Juni 2016 –, dann fängt für Sonntag die eigentliche Arbeit erst an. „Offiziell beginne ich am 1. Juli 2016“, berichtete Sonntag, der wie Reiff seit 20 Jahren Mitglied im Quickborner Ableger der internationalen Service-Organisation ist.

Nach der geheimen Wahl der fünf vorangegangenen Amtsinhaber ist Sonntags offizielle Bezeichnung District Governor Elect (DGE), also gewählter Distrikt-Governor. Bis Sommer nächsten Jahres stehen für den früheren Kardiologen aus Henstedt-Ulzburg Einarbeitung, Regelschulungen sowie europäische und internationale Rotary-Konferenzen, unter anderem in Mailand und San Diego, auf der Liste der Tätigkeiten.

„Ein Governor hat die Pflicht, von Juli bis Weihnachten alle Clubs in seinem Distrikt zu besuchen“, erklärte Sonntag. Für ihn bedeutet das 75 Termine landesweit sowie in Hamburg zu absolvieren. „Das haben andere auch geschafft, man muss es nur planen. Ich freue mich darauf.“

Sonntag musste nicht zögern

Ein Ziel steht dabei ganz oben auf seiner Agenda: „Wir haben 60 gemischte Clubs und noch 15 traditionelle Männer-Clubs, die das auch bleiben wollen. Aber jeder Governor arbeitet daran, diese Zahl zu reduzieren“, berichtete Sonntag. Nur: Die Clubs sind autark. „Ich kann nichts befehlen, ich kann nur anderer Meinung sein“, betonte der 70-Jährige. Er verstehe sich als Koordinator für die einzelnen Rotary-Ableger und deren Aktivitäten sowie als „Ansprechpartner für alle Probleme, die in einem Club auftauchen, ob konfessioneller, menschlicher oder wirtschaftlicher Art“.

Sonntag, der verheiratet ist, drei Kinder sowie fünf Enkelkinder hat und nach eigener Aussage kein Golf spielt, hatte das Amt nicht „in seiner Lebensplanung“. Zögern musste er dennoch nicht, als die Wahl auf ihn fiel, denn: „Ich bin begeisterter Rotarier und bin es gern. Um dieses Amt auszuüben, muss man Stallgeruch haben.“ Den hat Sonntag, nach 20 Jahren im Quickborner Club, den er fortan regional, national und weltweit repräsentieren wird.

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