Quickborn: Vorreiterrolle bei WLAN

Bürgervorsteher Henning Meyn (links) und Bürgermeister Thomas Köppl (beide CDU) danken in ihrem Grußwort, das unter anderem auf der Internet-Seite der Stadt veröffentlicht worden ist, allen Quickbornern, die sich für das Gemeinwesen engagiert haben.
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Bürgervorsteher Henning Meyn (links) und Bürgermeister Thomas Köppl (beide CDU) danken in ihrem Grußwort, das unter anderem auf der Internet-Seite der Stadt veröffentlicht worden ist, allen Quickbornern, die sich für das Gemeinwesen engagiert haben.

Verwaltung und Politik treiben Digitalisierung voran

shz.de von
26. Januar 2018, 10:07 Uhr

Bürgermeister Thomas Köppl (CDU, Foto links) wünscht sich beim Thema Digitalisierung eine Vorreiterrolle für Quickborn. Nun bekommt der Verwaltungschef Rückendeckung von allen Ratsfraktionen. CDU, SPD, Grüne und FDP beschlossen im Hauptausschluss in eher seltener Einmütigkeit, das öffentliche WLAN-Netz weiter und schneller auszubauen. Grundlage für die Entscheidung ist ein Antrag, den die Unionsfraktion bereits im vergangenen Jahr in die Gremien gebracht hat.

Immer wieder hatte Köppl in der Vergangenheit in Sachen Digitalisierung aufs Tempo gedrückt und bringt derzeit auch seine Verwaltung auf den Weg. Im Verbund mit anderen Kommunen testet die Stadt Möglichkeiten, durch einen effizienten digitalen Workflow die Kommunikation zwischen Bürgern und Dienststellen zu vereinfachen. Seine Vision für Quickborn ist eine Spitzenposition, die einen Standortvorteil verschaffen und damit die Zukunftsfähigkeit sichern soll.

Der CDU-Antrag greift das Thema auf. Darin wird die Gesellschafterversammlung der Quickborner Stadtwerke beauftragt, den Ausbau der WLAN-Infrastruktur in der Stadt zu beschleunigen. Das soll insbesondere für den Innenstadtbereich gelten. Köppl geht allerdings noch einen Schritt weiter. „Es macht Sinn, auch die Hauptverkehrsstraßen und Buslinien zu erschließen“, sagte er. Einig sind sich die Fraktionen, dass die Nachfrage in der Bevölkerung steigt.

Dennoch warnte Sozialdemokrat Karl-Heinz Marrek (Foto rechts) vor zu hohem Druck auf die Stadtwerke und ihre Telekommunikationssparte Telquick. Das Unternehmen sei sehr viel erfolgreicher als ursprünglich angenommen, so Marrek. Dennoch sei der Erfolg noch immer ein fragiler und basiere auf einem „mit Bedacht verabschiedeten Wirtschaftsplan“. „Wir sollten den wirtschaftlichen Erfolg jetzt nicht gefährden, indem wir ad hoc finanzielle Mittel abziehen“, sagte er. So wollten die Ausschussmitglieder den Vorstoß auch nicht als Anweisung, sondern ausschließlich als Signal an die Stadtwerke verstanden wissen.

Köppl war nach der Abstimmung deutlich zufrieden. „Ich finde es gut, dass wir bei diesem Thema einer Meinung sind und der Weg in Richtung Digitalisierung weitergegangen wird“, sagte er.

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