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Spendenaufruf : Quickborn sucht Fahrräder für die Flüchtlinge

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

„Die Werkstatt“ gibt innerhalb eines Jahres 200 Stück aus. Jetzt ist Nachschub gefragt.

shz.de von
erstellt am 28.Aug.2015 | 12:00 Uhr

Quickborn | Es kann als Erfolgsprojekt bezeichnet werden: Seit Beginn im August 2014 hat „Die Werkstatt“ in Quickborn bereits 200 gespendete Fahrräder an Flüchtlinge und Asylbegehrende in der Eulenstadt ausgegeben. Das teilte Werkstatt-Leiter Christian Rode vom Diakonischen Werk Hamburg-West/Südholstein auf Nachfrage mit. 

 Aber: „Wir brauchen Nachschub, es werden ja immer mehr Leute“, appellierte Rohde an die Bevölkerung, nicht mehr benötigte Räder zur Verfügung zu stellen. Die 200 bisher gespendeten Räder machen sich inzwischen bemerkbar. „Man sieht es ja im Stadtbild – die Menschen fahren Fahrrad“, hat Rohde beobachtet. Allerdings sei nicht immer sofort das passende Zweirad vorhanden.

Deshalb tragen sich die Suchenden in der „Werkstatt“ in Listen ein, um ihr Interesse zu bekunden. „Aktuell warten 15 Menschen auf Räder“, berichtete Rohde, der jüngst  im Gemeindebrief der evangelisch-lutherischen Kirche Quickborn-Hasloh zum Spenden aufgerufen hat, „um dieses Projekt weiter zu realisieren“. Bisher sei die Beteiligung vielfältig. „Die Spenden stammen von Menschen aus Quickborn und Umgebung, auch aus Norderstedt. Zudem stellt die Stadt auch mal Fundräder zur Verfügung“, berichtet Rohde, der die Notwendigkeit betont: „Die Menschen sind ja kaum mobil, wenn sie herkommen.“ Gefragt seien Fahrräder aller Art, betont er. Wer spenden möchte, kann dies montags bis freitags von 9 bis 13 Uhr in der Werkstatt, Kieler Straße 95 , oder er meldet sich unter Telefon 04106-127900.

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