Quickborn investiert in E-Mobilität

Ankündigung Vier Stromtankstellen geplant

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22. Dezember 2017, 16:53 Uhr

Die Stadt will den Ausbau der Elektromobilität vorantreiben und wird kurzfristig vier weitere Stromtankstellen installieren. Sie werden im Parkhaus am Rathaus stehen. Die Förderanträge wurden bereits gestellt. Losgehen kann es, sobald der Bescheid vorliegt. Das hat Bürgermeister Thomas Köppl (CDU) angekündigt.

„Wir wollen mit der Zeit gehen und ein Zeichen setzen“, sagte er während der jüngsten Sitzung der Ratsversammlung. Dass die Zapfsäulen einen gemeinsamen Standort bekommen werden, hat sowohl logistische als auch finanzielle Gründe. „Teuer werden die Stromtankstellen vor allem, weil der Aufwand bei der Verlegung der Leitungen normalerweise sehr hoch ist. Der ist an diesem Standort deutlich geringer, und damit wird das Projekt kostengünstiger“, sagte Felix Thermann, Leiter des Fachbereichs Stadtentwicklung im Rathaus. Das habe außerdem den Vorteil, dass sich die Wahrscheinlichkeit eines positiven Förderbescheids erhöhe. Auch Thermann begrüßte die Entscheidung als zeitgemäß und sinnvollen Beitrag der Stadt. „Wir haben in Sachen E-Mobilität eine Henne-und-Ei-Problematik. Viele Leute schrecken vor dem Kauf eines E-Autos zurück, weil sie befürchten, keine Stromtankstelle zu finden“, sagte er. Hier liege es in der Verantwortung der Kommunen, eine Lösung zu finden.

Die geplanten E-Zapfsäulen sind nicht die ersten in Quickborn. Weitere stehen bereits auf dem Gelände eines Unternehmens im Harksheider Weg 13, außerdem vor dem Gebäude der Quickborner Stadtwerke in der Pinneberger Straße, auf dem Gelände von Famila in der Pascalstraße und auf dem Gelände der Autobahnraststätte Holmmoor Ost und West.

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