Kunstrasenplatz für die Kicker : Quickborn investiert in das Holstenstadion

460.000 Euro werden bereitgestellt. Baubeginn noch in diesem Jahr.

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27. Januar 2015, 10:00 Uhr

Quickborn | Lange in der Diskussion, jetzt in trockenen Tüchern: Der Grandplatz im Quickborner Holstenstadion wird erneuert. Das haben die Mitglieder des Ausschusses für kommunale Dienstleistungen während ihrer jüngsten Sitzung beschlossen.

Für das Projekt sind 460.000 Euro im Haushalt bereitgestellt worden. Zwar bleibt das Ausschreibungsergebnis abzuwarten, aber die Verwaltung geht davon aus, dass die Angebote im Rahmen des Budgets bleiben werden. Geplanter Baubeginn ist dieses Jahr.

Aus wirtschaftlichen Erwägungen und weil es sich beide Vereine, TuS Holstein und FC Quickborn, so wünschen, wird die Fläche des Tennenplatzes in einen Kunstrasenplatz umgewandelt. Die Vorteile liegen auf der Hand: Es entsteht eine Rasenfläche, die man nicht mähen, nicht düngen und nicht wässern muss, die aber gleichzeitig das ganze Jahr und bei jeder Witterung bespielbar ist.

„Es ist vorgesehen, einen Platz von 60 mal 100 Meter mit einer elastischen Tragschicht herzustellen“, erläutert Fachbereichsleiterin Birgit Raphael. Neue Tore, Eckfahnen und Linierungen gehören ebenfalls zur Sanierung. Des Weiteren sind einige Abbrucharbeiten vorzunehmen sowie Arbeiten am Entwässerungssystem. Die Sanierung ist längst fällig: „Der Tennenplatz ist nach mehr als 40-jähriger Nutzung – ohne Durchführung nennenswerter Sanierungsmaßnahmen – nicht mehr bespielbar. Raphael konnte sich sogar noch daran erinnern, dass dieser Platz in den 1960er/70er Jahren für Bundesjugendspiele genutzt wurde.

„Die Verletzungsgefahr für Fußballer auf dem Grandplatz ist groß. Besonders dann, wenn es lange nicht geregnet hat und der Boden knochentrocken ist“, sagte gestern Jürgen Sohn, Vorsitzender des TuS Holstein Quickborn. Er freue sich sehr darüber, dass trotz der hohen Verschuldung der Stadt viel in die Schulen und die Sportplätze investiert werde.

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