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Kampf gegen die Riesenmasten : Quickborn gibt nicht auf

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Trotz Ablehnung des Eilverfahrens kämpft die Stadt weiter: „Wir müssen optimistisch bleiben“, so Bürgermeister Thomas Köppl (CDU).

Die Stadt Quickborn behält die Ruhe: „Noch ist nichts entschieden“, sagt Bürgermeister Thomas Köppl (CDU). Vorige Woche hatte das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig die Anträge der Stadt und privater Wohnanlieger abgelehnt, den Bau der geplanten 380 kV-Leitung in Quickborn-Süd solange aufzuschieben, bis die eigentliche Klage entschieden wird.

„Das Urteil liegt uns noch nicht vor. Wenn wir es haben, lassen wir die Begründung prüfen“, berichtet Köppl. Der Verwaltungschef weist darauf hin, dass über die eigentliche Klage im Frühjahr entschieden worden ist. Darum geht es: Stadt und Anlieger wollen vor Gericht erreichen, dass die auf 380 KV hochgerüstete Leitung im Bereich der Häuser am Peperkamp und dem Schulzentrum Süd als Erdkabel oder mit einem Verschwenk gebaut wird, um die Anwohner und Schüler vor magnetischer Strahlung zu schützen. Allerdings hat das Gericht in Leipzig die Anträge abgelehnt, weil die erhobenen Klagen voraussichtlich erfolglos bleiben werden, so die juristische Erklärung. „Das musste das Gericht so begründen, sonst hätte es das Eilverfahren nicht ablehnen können“, erklärt der Bürgermeister.

Die Ablehnung des Eilverfahrens hat jedoch zur Folge, dass der Netzbetreiber Tennet ab sofort mit dem Bau der Riesenmasten auf Quickborner Gebiet beginnen kann. „Wir müssen optimistisch bleiben. Sollten wir im Frühjahr gewinnen, muss Tennet die Masten wieder entfernen, falls sie dann schon aufgebaut worden sind“, sagt Köppl.

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erstellt am 08.Okt.2013 | 16:00 Uhr

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