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Musik-Förderpreis : Quickborn ehrt junge Talente

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Stadt verlieh Förderpreis an fünf Nachwuchs-Musiker aus der Region. Anlässlich der Ehrung gab es ein Konzert zwischen Klassik und Rock.

Quickborn | Erster feierlicher Höhepunkt zum Auftakt der Bürgerwochen in Quickborn: Am Samstagnachmittag wurde der Förderpreis 2014 der Stadt an „jugendliche Musikausübende“ verliehen. Alle zwei Jahre findet dieser Wettbewerb statt, der diesmal in die Kategorien Klassik und Rock/Pop unterteilt wurde. Die fünf ersten und zweiten Preisträger, von einer kompetenten Jury ermittelt, werden mit insgesamt 1000 Euro gefördert.

Bei der Begrüßung im Artur-Grenz-Saal sprach Bürgermeister Thomas Köppl (CDU) den Eltern, Musiklehrern und Mitgliedern der Jury seinen Dank aus. „Der Weg der Preisträger bis zum heutigen Tag war bestimmt nicht nur für die jungen Talente anstrengend, auch den Eltern wird einiges abverlangt. Dass eine musikalische Ausbildung mit finanziellem und zeitlichem Auswand verbunden ist, wird jeder wissen. Und dann müssen auch noch die schulischen Belange berücksichtigt werden“, sagte Köppl.

Eine Mühe, die sich für alle Beteiligten gelohnt hat. Die fünf Gewinner des Förderpreises wurden von Bürgervorsteher Henning Meyn und dem Bürgermeister jeweils vor ihrem Konzert-Auftritt geehrt. In der Kategorie „Klassik“ erhielt Isabella Seliger den ersten Preis, dotiert mit 250 Euro. Die 17-jährige Klavierschülerin wird seit fünf Jahren von Noriko Ogura in der Musikschule Quickborn unterrichtet. Die zweitplatzierten Preisträger, beide spielen Klavier, sind Valentina Liu-Kneip (17), die von der Musikschul-Dozentin Svetlana Prudovski unterrichtet wird. Jule Molchin (18), wurde von Melanie Grunert vorgeschlagen und ist Schülerin des Elsensee-Gymnasium. Beide erhielten 150 Euro.

Auf der großen Bühne, auf der sonst internationale Klassik-Stars der „Freunde der Kammermusik“ auftreten, stand für die jungen Musiker ein Steinway-Flügel bereit. Mit ihren Kostproben von bekannten Komponisten begeisterten sie Eltern, Verwandete und Freunde.

Darunter auch mehrere Repräsentanen der Stadt sowie das Organisations-Team des Fachbereichs Ehrenamt, Kultur und Veranstaltungen. Alle drei Klavier-Schüler bevorzugten romantische Stücke von Frederic Chopin, besonders viel Beifall erhielt Isabella Seliger, die drei Komponisten auswendig interpretierte.

In der Kategorie Rock/Gesang/Pop verzauberte die 18-jährige Janin Brell (Gitarre und Gesang) mit einfühlsamen Balladen und einer Eigenkomposition das Publikum. Sie ist Schülerin des Elsensee-Gymnasiums und erhält Unterricht von Christoph Kieselbach. Ihr Fördergeld: 250 Euro. Auf die gefällige Klassik-Gruppe und viel Musik-Freude folgte der Auftritt der erstplazierten Band „Lost in Silence“ von der Musikschule Quickborn. Ihre selbst komponierten Rock-Titel „Rotten to the Core“ und „Silence in my heart“ waren der hammerharte Kontrast zu dem zuvor genossenen Programm. Nach einer kurzen Eingewöhnungzeit rockten aber auch einige Zuhörer mit. Auch für diese jungen Musiker gab es viel Applaus und 250 Euro Fördergeld.

Der Förderpreis, der grundsätzlich mit insgesamt 1000 Euro dotiert ist, wurde erstmalig 1980 verliehen. Folgende Personen gehören dem Auswahlgremium an: Charlotte Raasch-Beech – Leiterin des Querflöten-Ensembles der Volkshochschule der Stadt Quickborn; Eberhard Hasenfratz – Vorsitzender des Vereins  „Freunde der Kammermusik “; Lorenz Jensen – Leiter der Musikschule der Stadt Quickborn; Michael Schmult – für den Bereich Kirchenmusik der evangelischen Kirchengemeinde Quickborn-Hasloh; Carsten Möller – Leiter des Fachbereiches Ehrenamt, Kultur und Veranstaltungen der Stadt Quickborn.
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erstellt am 12.Mai.2014 | 14:00 Uhr

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