Preisträger zum Stiftungsfest

Die Musiker entstammen dem Mendelssohn Jugendorchester und sind mehrfache Preisträger.
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Die Musiker entstammen dem Mendelssohn Jugendorchester und sind mehrfache Preisträger.

Das Fanny Quartett spielt am 9. September Werke aus Klassik und Romantik in der St.-Marien-Kirche

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01. September 2018, 16:00 Uhr

Vor 14 Jahren wurde in einem Festakt die St.-Marienstiftung ins Leben gerufen. Ihr Ziel war es, besondere Projekte der Gemeinde zu unterstützen und so verlässlich zur Gestaltung des gemeindlichen Lebens beitragen. Zum diesjährigen Stiftungsfest der Kirche im Kurzen Kamp 2 findet am Sonntag, 9. September, ein Benefizkonzert statt. „Die Organisatoren bemühen sich stets, hochkarätige Musiker zu verpflichten“, sagte Pressesprecher Johannes Schneider (kleines Foto).

Ab 16 Uhr präsentieren die vier Ausnahmemusiker im Alter von 14 bis 16 Jahren Musik aus Klassik und Romantik. Namensgeberin des Ensembles ist Felix Mendelssohn Bartholdys Schwester Fanny Hensel, deren einziges Streichquartett ebenfalls Teil des Programms an diesem Nachmittag ist. Die vier Nachwuchsmusiker wurden bereits mehrfach beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ ausgezeichnet. Außerdem wurde ihnen der Kammermusik-Sonderpreis des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg verliehen.

„Das Quartett wurde uns empfohlen“, sagte die stellvertretende Vorsitzende der Stiftung, Felicitas Straßberger, über die Auswahl der Künstler. „Wir haben uns dann getroffen und die Musiker haben bereits eine Probe in der Kirche gemacht. Sie waren begeistert von der Aktustik“, so Straßberger weiter. Auch Werke von Dittersdorf, Haydn und de Arriga wird das Quartett, das sein Publikum bereits bei zahlreichen Konzerten in der Laeiszhalle und im Hamburger Rathaus begeistern konnte, anlässlich des Stiftungsfestes spielen. „Obwohl es ein sehr junges Quartett ist, hat es schon viel erreicht“, so Straßberger. „Sie sind sehr ehrgeizig und ich bin mir sicher, dass man noch viel von ihnen hören wird.“ Der Eintritt zum Konzert ist frei. Die Besucher werden aber um eine Spende zugunsten der Projekte der St. Marienstiftung gebeten.

Eine weitere Möglichkeit, die Gemeinde zu unterstützen, liegt Besuchern des Stiftungsfestes im wahrsten Sinne des Wortes zu Füßen. Denn die „lebendigen Steine“, die auf dem Kirchplatz im Kurzen Kamp verlegt werden, können an diesem Tag in Augenschein genommen werden. „Die Idee der lebendigen Steine entstand damals schon zu Beginn des Kirchbaus“, so Straßberger.

Seit alle Kosten im Zusammenhang mit der Errichtung der Kirche bezahlt sind, kommen die Erlöse der Steine der Stiftung zugute. Diese unterstützt damit Anschaffungen der Gemeinde. „Vor eineinhalb Jahren wurde eine neue Bestuhlung angeschafft, wir haben schon Zuschüsse zu Messgewändern gegeben oder den Kindergarten und Spielkreis mit Anschaffungen unterstützt“, so Straßberger weiter. Zwar seien die Zuschüsse der Stiftung nur „ein Tropfen auf dem heißen Stein“, aber trotzdem sei es schön, damit Anschaffungsprozesse beschleunigen zu können. „Man kann einen Stein erwerben und seinen Namen oder eine Widmung darauf verewigen lassen“, so Schneider. Wer mit dem Gedanken spielt, einen Stein zu erwerben, kann beim Stiftungsfest die Steine ansehen. Verlegt werden sie während des Kirchweihfestes im Mai kommenden Jahres.

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