Quickborn : Politiker kommen Schulleitung entgegen

Der Ausschuss für Bildung, Kultur und Freizeit hat während seiner jüngsten Sitzung für das Raumkonzept gestimmt.
Der Ausschuss für Bildung, Kultur und Freizeit hat während seiner jüngsten Sitzung für das Raumkonzept gestimmt.

Ausschuss: Raumkonzept für Elsensee-Gymnasium in trockenen Tüchern.

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14. Juni 2014, 10:00 Uhr

Quickborn | Das Raumkonzept für das Quickborner Elsensee-Gymnasium steht. Der Ausschuss für Bildung, Kultur und Freizeit hat während seiner jüngsten Sitzung am Donnerstagabend mit den Stimmen von CDU, SPD und den Grünen dafür gestimmt. Ohne große Diskussion. Die FDP votierte gegen das Konzept im Rahmen der Schulsanierung Süd, weil sie den Umzug der Goethe-Grundschule in das Schulzentrum nicht mitträgt.

Im Fokus des Abends stand erneut der Feinschliff und somit die vier von der Schulleitung favorisierten Alternativen, wovon zwei die Zustimmung der Politik fanden. So bekommt das Gymnasium einen repräsentativeren Zugang zum Sekretariat als geplant. Außerdem werden die naturwissenschaftlichen Räume für Physik neu aufgeteilt, so dass sich der Raum für das Unterrichtsmaterial zwischen den Fach- und Übungsräumen befindet.

Eine Absage erteilte die Politik den zwei anderen Vorschlägen. So wird das Schülerlabor nicht mit einem Klassenraum getauscht. „Den Schülern ist zuzumuten, längere Wege zu gehen“, so Marion Rodde (Grüne). Auch einen größeren Ruheraum für die Lehrer wird es nicht geben. Ersparnisse insgesamt: 26.000 Euro. „Geld, das man für später zurückhalten muss“, sagte Rodde.

Schulleiter Michael Bülck erklärte, er könne die Gründe nachvollziehen. Die Punkte, für die die Politik gestimmt hätte, seien die wichtigsten.

Wie geht es weiter? „Die Festlegung fließt in die Plankonkretisierungen ein. Der nächste Planstand ist dann die Grundlage für einen Projekt- und Ausschreibungsbeschluss und anschließend für den Antrag auf eine Baugenehmigung“, sagte Fachbereichsleiter Ralf Gercken gestern auf Anfrage dieser Zeitung. Das soll nach dem Sommer umgesetzt werden. Für das Frühjahr 2015 ist der Baubeginn der Sporthalle geplant. Sie soll bereits im vierten Quartal fertig sein. Dann sind die Gebäude dran. Zum Schuljahr 2018/2019 soll der ganze Umbau fertig sein.

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