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Ellerbeker „Musiki“ : Planeten, Sterne und Anhalter

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Das Musical „(T)Raumschiff Ellerspace“ der „Musiki“ nimmt die Zuschauer mit auf eine abenteuerliche Reise durch den Weltraum.

shz.de von
erstellt am 14.Apr.2014 | 12:00 Uhr

Ellerbek | Die Turnhalle der Ellerbeker Hermann-Löns-Grundschule füllte sich am Freitagnachmittag im Nu: Eltern, Großeltern, Geschwister und Freunde waren gekommen, um sich das Musical „(T)Raumschiff Ellerspace“ anzusehen. Die Idee dazu stammt von Uta Milde und Ruth Bednarski-Köller, die seit vielen Jahren den Grundschülern zusätzlichen Musikunterricht anbieten. Die so enstandenen „Musiki“ führen alle zwei Jahre ein Musical auf – und das seit nunmehr 19 Jahren.

„Wir sind keine Profis, wir sind hier, weil es uns Spaß macht, Musik zu machen“, sagte Bednarski-Köller bei ihrer Begrüßung. Obwohl sie solche Aufführungen seit vielen Jahren leitet, sei es jedes Mal wieder neu und anders: „Andere Kinder, andere Eltern, eine andere Bühne und so weiter“, so die Leiterin.

In den folgenden zwei Stunden sahen die Zuschauer eine Produktion, die mit feinen Anspielungen gespickt war und sowohl zum Lachen als auch zum Nachdenken anregte. Die Geschichte: Eine Schulklasse, die sich in einer Ausstellung langweilt landet unversehens in einem Raumschiff, das sie ins Weltall befördert. Dazu gab’s ein Stück aus Modest Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung“ zu hören. Im All begegnen die Schüler Sternen und Planeten – und zwei Anhaltern, die in der Galaxis unterwegs sind. Die machen es sich bequem: „Ein Bett im Sternfeld“, war ihr Lied.

Die grünen „Knubbelnäschen“ des nächsten Planeten dagegen plagte ein schlimmes Virus, der Weltraumroboter, der mit seinem Staubsauger den Schrott im All einsammelt, steht kurz vor dem Burnout. Und schließlich der Planet der Eisprinzessinnen: Als das Eis schmolz, wurden sie zu Quallen, um der Algenflut Einhalt zu gebieten. Ganz still wurde es im Zuschauerraum, als die mit Zellophan bespannten Sonnenschirme, die mit LED-Lichtern bestückt waren, auf der Bühne zu schweben schienen. Zum Ende durften die Jungen, die seit einiger Zeit Stockkampf üben, als „Hüter des Wurmlochs“ noch zeigen, was sie können. Dann kehrten die Reisenden zurück – und alle 109 Mitspieler wurden am Ende mit tosendem Applaus belohnt.

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