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Beratungen in Quickborn : Plambeck plant 60 neue Wohnungen

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Die Norderstedter Firma will am Friedhofsweg bauen.

shz.de von
erstellt am 23.Jan.2016 | 15:00 Uhr

Quickborn | Am Quickborner Friedhofsweg könnte bald neuer Wohnraum entstehen. Auf dem Areal zwischen Kieler und Ellerauer Straße plant die Norderstedter Firma derzeit etwa 60 neue Wohnungen, von denen „ein hoher Anteil öffentlich gefördert werden soll“, heißt es in der Vorlage, mit der sich der Quickborner Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt (Asu) in seiner Sitzung am Donnerstagabend befasst hat.

Von dem Unternehmen waren gestern keine Details zu der Anzahl förderungsfähiger Wohnungen zu erfahren. Die Leiterin des Fachbereichs Stadtentwicklung und Umwelt im Rathaus der Eulenstadt, Friederike Lattmann, wollte der Firma selbst auf Nachfrage nicht vorgreifen: „Mit welchen Quoten geplant wird, können wir noch nicht sagen.“ Eindeutig sei indes, dass das Bauvorhaben sinnvoll sei „angesichts der angespannten Lage am Wohnungsmarkt“, ergänzte Lattmann.

Ihr Fachbereich habe im Zuge der Prioritätenberatungen im vergangenen Jahr von der Politik das Signal bekommen, „mit der Änderung des B-Plans sofort zu beginnen und sie schnellstens voranzutreiben“, berichtete Lattmann. Diesbezüglich läutete die Sitzung die nächsten Schritte ein. Denn die Politiker gaben einstimmig ihre Empfehlung ab, die zweite Änderung des Bebauungsplans 39 „Friedhofsweg“ zu beschließen, die das Areal von einem Mischgebiet zu einem allgemeinem Wohngebiet umwidmet. „Ob der Aufstellungsbeschluss gefasst wird, entscheidet die Ratsversammlung“, erklärte Lattmann unter Verweis auf die kommende Sitzung des Gremiums am Montag, 1. Februar, ab 19 Uhr in der Mensa der Comenius-Schule.

Geschieht dies, werden die Planungen aller Voraussicht nach mit Hochdruck betrieben. Denn wegen „der hohen Nachfrage nach gefördertem Wohnungsbau benötigt der Bauherr kurzfristig Planungssicherheit, um Anrechte an Fördermitteln für dieses Projekt zu sichern“, erläuterte Fachbereichsmitarbeiter Sabine Bönning. Möglich ist laut Lattmann zu einem späteren Zeitpunkt auch eine weitere Änderung des B-Plans, die Anlieger des Gebiets in die Lage versetzen würde, ihre Grundstücke weiterzuentwickeln. Entsprechende Wünsche hatten Anwohner des Friedhofswegs während der Sitzung bekräftigt.

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