zur Navigation springen

Für den guten Zweck : Pfandbons spenden für den Quickborner Tisch

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Spendenwillige haben eine neue Möglichkeit, den Quickborner Tisch bei der Versorgung Bedürftiger zu unterstützen. Am Dienstag startete der Markant-Markt an der Feldbehnstraße seine Aktion „Pfandtastisch“.

shz.de von
erstellt am 16.Apr.2015 | 15:00 Uhr

Quickborn | Spendenwillige haben eine neue Möglichkeit, den Quickborner Tisch bei der Versorgung Bedürftiger zu unterstützen. Am Dienstag startete der Markant-Markt an der Feldbehnstraße seine Aktion „Pfandtastisch“, die der Quickborner Initiative zugute kommen soll.

Das Prinzip ist einfach: Kunden, die ihr Leergut in dem Markt zurückgeben, lösen ihren Pfandbon nicht selbst ein, sondern werfen ihn in den neben der Rückgabestelle aufgehängten Briefkasten. Nach jeder Leerung legt der Markt drei Prozent der gespendeten Summe oben drauf und stellt das Geld dem Quickborner Tisch zu Verfügung.

Die Verwendung für lokale Zwecke war Filialleiter Torsten Bukowski wichtig: „Wir wollten es regional halten. Dann ist vielleicht auch der Anreiz für die Kunden größer zu spenden. Jetzt hoffen wir, dass die Aktion gut anläuft.“ Christian Rohde und Brigitte Schulz-Mosner von der Werkstatt, auf deren Initiative hin der Quickborner Tisch vor etwa dreieinhalb Jahren ins Leben gerufen wurde, bedankten sich für die Hilfe. „Wir freuen uns über das Engagement und sind froh, dass uns Quickborner Unternehmen unterstützen“, sagte Rohde. Für welche Lebensmittel das Geld eingesetzt werde, solle je nach Bedarf entschieden werden. „Vielleicht mal für eine Kochaktion, vielleicht packen wir damit auch mal Weihnachtstüten.“ Die Notwendigkeit für Spenden sei so oder so gegeben. Das wird nicht zuletzt an dem deutlich, was Rohde vom Quickborner Tisch, der immer mittwochs ab 11 Uhr im Haus Roseneck stattfindet, berichtet: „Als wir angefangen haben, kamen 20 Leute. Mittlerweile sind es 80.“ Davon seien etwa 70 Prozent Flüchtlinge. „Und es werden in diesem Jahr noch mehr werden.“

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen