Quickborn : Pädagogen erhöhen Druck im Tarifstreit

Auf dem Forumsplatz verliehen Mitglieder von Verdi und der GEW ihren Forderungen Nachdruck.
Auf dem Forumsplatz verliehen Mitglieder von Verdi und der GEW ihren Forderungen Nachdruck.

Zirka 50 Kita-Erzieher und Schulsozialarbeiter demonstrieren in der Eulenstadt. Sie wollen eine bessere Eingruppierung und somit etwa zehn Prozent mehr Lohn.

shz.de von
29. Mai 2015, 16:00 Uhr

Quickborn | Etwa 50 Kita-Erzieher und Schulsozialarbeiter aus dem Kreis Pinneberg sowie Henstedt-Ulzburg haben sich gestern in Quickborn zu einer Kundgebung versammelt, um im Tarifstreit den Druck auf die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) zu erhöhen. Unterstützt wurden sie bei der Demonstration auf dem Forumsplatz durch Erzieher, Eltern und Kinder von Quickborner und Henstedt-Ulzburger Kindertagesstätten. So zeigten sich auch Vertreter der Awo-Kita „Zwergenvilla“ in Quickborn-Heide solidarisch mit den streikenden Erziehern aus der kommunalen Einrichtung „Zauberbaum“.

Deutliche Worte fand Matthias Heidn, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft. Er sagte angesichts der gestrigen Zusammenkunft von VKA-Vertretern in Frankfurt am Main: „Wir streiken seit dem 8. Mai, weil die kommunalen Arbeitgeber nicht bereit sind, mit uns über eine Aufwertung der sozialpädagogischen Berufe zu reden. Das Schauspiel, das sie uns bieten, spottet jeder Beschreibung.“ Sich drei Wochen später zu beraten, bezeichnete Heidn als „unglaublichen Affront gegenüber den Beschäftigten“. Er forderte die VKA auf, sich zu „bewegen und ein verhandlungsfähiges Angebot auf den Tisch zu legen“.

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