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So schön war’s heuer auf der Wiesn : Oktoberfest in Quickborn

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Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Auf diese Party hat die Stadt gewartet: Hunderte tobten sich im Zelt – vor allem an den beiden Abenden – richtig aus.

shz.de von
erstellt am 09.Okt.2017 | 12:30 Uhr

Quickborn | Ein ausgelassenes Partyvolk hat am Wochenende für großartige Stimmung gesorgt und das dritte Oktoberfest zu einem Erfolg gemacht. Vor allem am Freitag- und Sonnabendabend wurde im Festzelt auf dem Rathausplatz gejohlt und gejodelt, getrampelt und getanzt, geschunkelt und geknutscht, dass der Discjockey, die Musiker und die Mitarbeiter an den Bierständen beim Blick ins Zelt ein Dauergrinsen im Gesicht hatten. Und weil es so schön war, gab die Polizei am Freitag sogar grünes Licht für eine kleine Verschiebung der Sperrstunde nach hinten.

Dabei war der Besuch auf der Quickborner Wiesn auch in diesem Jahr ein vergleichsweise günstiger Spaß. Während man in München für eine Maß (ein Liter) Oktoberfestbier bis zu 10,95 Euro zahlen musste, kostete der Spaß in der Eulenstadt acht Euro. Abgesehen von der Größe der zünftigen Party, die hier im hohen Norden mit dem süddeutschen Original natürlich nicht mithalten kann, hören damit die Unterschiede auch schon auf. Denn ausgelassen können die Quickborner auch.

Die stellvertretende Bürgermeisterin Astrid Huemke hatte das Fest am Freitag eröffnet. Souverän schwang die in ein fesches Dirndl gekleidete Sozialdemokratin den Holzhammer und trieb den Zapfhahn mit drei Schlägen in das Fass. Für sie war es eine Premiere, denn bislang hatte Bürgermeister Thomas Köppl (CDU) diese Aufgabe übernommen und profitierte dabei von einem gewissen Heimvorteil. Er ist gebürtiger Münchner und gilt als derjenige, der das Oktoberfest nach Quickborn geholt hat. Aber Huemke machte ihre Sache tadellos. Danach begann der Ansturm auf das Freibier. Bis fast 24 Uhr wechselten sich derweil ein Discjockey und die Bliestaler Musikanten auf der Bühne ab, danach feierten die Gäste einfach ohne Musik noch etwas weiter.

Dagegen spielten Die Melker aus Norderstedt am Sonnabendnachmittag vor spärlich besetzten Bänken und konnten ihre Enttäuschung über das geringe Interesse anfangs nur schwer verbergen. Das Partyvolk kam nach dem kräftezehrenden Auftakt erst langsam wieder in Bewegung. Hut ab für die dennoch professionelle Show des kultigen Quartetts, dessen nordische Dorfmusik prima in die blauweiße Kulisse passte. Am Abend gab es dann die Neuauflage des Eröffnungstages mit fröhlich-entfesselten Partygästen, die auch durch ihre Sicherheit in Stilfragen punkteten. Kurze Dirndl, enge Oberteile und Lederhosen bei den Herren, aber auch den Damen bestimmten das bunte Bild. Und wer keine Tracht hatte, behalf sich mit rot-weißen Bändern. Erst gegen 2 Uhr leerte sich das Zelt. Gestern klang das Oktoberfest mit einen Gottesdienst und Frühschoppen.

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