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Ellerau : Noch ein Spitzenamt für SPD-Chef Schmidt-von Koss

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Lars Schmidt-von Koss will Bürgermeister werden.

shz.de von
erstellt am 16.Nov.2017 | 10:00 Uhr

Quickborn | Nach der Wahl zum Ortsvorsitzenden der Ellerauer SPD hat Lars Schmidt-von Koss seine Position weiter ausgebaut. Er wird seine Partei nun auch als Spitzenkandidat in die Kommunalwahl im Mai 2018 führen. Seine Herausforderin, Fraktionsvorsitzende Claudia Hansen, landete auf Platz zwei. Auch ihr waren bereits im Vorwege der internen Mitgliederversammlung Ambitionen auf das Bürgermeisteramt nachgesagt worden.

Damit ist der Erneuerungsprozess nahezu abgeschlossen. Er war nötig geworden, nachdem sich Bürgermeister Eckart Urban aus Altersgründen vom Parteivorsitz zurückgezogen hat und auch für das Amt des Gemeindechefs nicht wieder kandidiert. Über die Wahl der Direktkandidaten für die fünf Ellerauer Wahlbezirke wurde noch nichts bekannt. Schmidt-von Koss sagte lediglich, sie seien noch nicht abgeschlossen und würden voraussichtlich im Januar beendet. Dann sollen die Mitglieder auch über die Kandidaten für die weiteren Listenplätze abstimmen. Spätestens am 12. März 2018 muss die Liste beim Gemeindewahlleiter eingereicht werden.

„Ich freue mich über die Wahl“, sagte Schmidt-von Koss in einer ersten Stellungnahme und versprach, weiter den „direkten Dialog mit den Bürgern“ zu suchen. Ihm sei es wichtig, die Sorgen und Wünsche der Ellerauer ernst zu nehmen und sie in geplante umfangreiche Vorhaben möglichst frühzeitig einzubinden. Als Beispiel nannte er den Bau einer weiteren Sporthalle.

In der ungewöhnlich vielfältigen Ellerauer Politlandschaft ist die SPD die einzige große Partei, die im Gemeinderat noch in Fraktionsstärke vertreten ist (sieben Mandatsträger). FDP und CDU haben jeweils nur einen Sitz. Außerdem gibt es einen parteilosen Abgeordneten und einen von der AfD. Die verbleibenden Sitze teilen sich die Wählergemeinschaften Bürgerverein Ellerau (BVE), Bürger-Forum (BF) und Aktives Ellerau (AE). Letztere wird zur nächsten Wahl allerdings nicht mehr antreten.

Der SPD-Vorstand nutzte die Versammlung außerdem für die Ehrung von zwei altgedienten Sozialdemokraten. Helmut Schild bekam sein Parteibuch vor 50 Jahren und zum Dank unter anderem einen Brief von Landeschef Ralf Stegner. Christa Lange trat vor 25 Jahren in die Partei ein. Schild erinnerte in seiner kurzen Dankesrede insbesondere an die gemeinsame politische Arbeit mit Eckart Urban. Beide arbeiteten mehr als 30 Jahre lang in den Gremien eng zusammen.

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