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Quickborner Tageblatt

18. Dezember 2017 | 22:13 Uhr

Bilsen : Neun Einsätze an einem Tag

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Die Freiwilligen Feuerwehr blickt bei der Jahreshauptversammlung auf ein arbeitsreiches Jahr zurück.

shz.de von
erstellt am 13.Jan.2014 | 16:29 Uhr

Mit 43 Einsätzen hat die Bilsener Feuerwehr 2013 einen enormen Arbeitseinsatz geleistet. "Diese hohe Anzahl ergibt sich überwiegend aus Schäden bei den Unwettern, die wir zu verzeichnen hatten", sagte Wehrführer Peter Wrage in seinem Bericht während der Jahreshauptversammlung der Wehr im Dörpshus.

Zu drei Bränden sei die Wehr gerufen worden. "Weiterhin hatten wir sechs Fehlalarme und 25 technische Hilfen", so Wrage. Eine Person konnte von der Wehr gerettet werden. "Die Unwetter hielten uns auf Trab", so Wrage. An nur einem Tag habe die Wehr neun Einsätze geleistet, wie etwa umgestürzte Bäume von den Straßen zu räumen.

Aktivitäten wie Gilde- und Sommerfest, Laternenumzug, Zeltlager-Nachtwache, Verabschiedung von Alt-Bürgermeister Rainer Ute Harms, Lehrgänge in Kreis und Land, Übungen mit benachbarten Wehren beschäftigten die Wehrleute zudem im vergangenen Jahr.

Wrage bedankte sich bei den Kameraden, die ehrenamtlich den Schulungsraum renoviert hätten. "Weil wir diesen zur Verfügung stellen können, hat die Jugendwehr Rantzau mit 25 Jugendlichen hier ihren Stützpunkt", so Wrage. Zu bedenken gab er, dass für das 23 Jahre alte LF 8/6 in Anbetracht des neuen Baugebiets und vielleicht noch weiterer geplanter ein neues Fahrzeug angedacht werden sollte. "Wer rechtzeitig plant, kann auch die Bedürfnisse in der Zukunft bedienen", so Wrage vor den aktiven Feuerwehrleuten, Mitgliedern der Ehrenwehr sowie Politikern.

Als besondere Gäste waren Bürgermeister Peter Lehnert, Pastor Bert Johannigmann und der neue Leiter der Quickborner Polizeistation, Hauptkommissar Kay Kanese, erschienen. Den Kreis vertrat der stellvertretende Wehrführer der Bilsener Wehr, Olaf Kielmann, der Beisitzer im Kreisfeuerwehrverband ist.

Kanese bot der Wehr bei Problemen seine Hilfe an. Lehnert versicherte: "Alles, was für die Gesundheit und Sicherheit der Wehr wichtig ist, wird beschafft." Gerätewart Maik Ralfs berichtete, dass das LF 10/6 mit gefahrenen 432 Kilometern zu wenig bewegt worden sei. Das LF 8/6 hingegen habe stolze 1497 Kilometer bewältigt. Atemschutzgerätewart Matthias Thrum sagte: "Wir hatten einen heißen Übungseinsatz in der Brandsimulationsanlage in Wedel." Wrage verteilte ein Dankeschön-Schreiben der Landesregierung an die Helfer, die gegen das Elbehochwasser im Landkreis Stendal in Sachsen-Anhalt gekämpft hatten.

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