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Quickborner Tageblatt

20. Oktober 2017 | 00:47 Uhr

Quickborn : Neues Stadtbild in 208 Fotos

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Die Geschichtswerkstatt veröffentlicht ein neues Buch über die Stadtentwicklung - zwei Jahre wurde an dem Fotoband gearbeitet.

shz.de von
erstellt am 11.Sep.2013 | 16:00 Uhr

„Wir fanden es angebracht, die Zeit Revue passieren zu lassen, weil sich Quickborn in den letzten Jahren sehr verändert hat“, sagt Irene Lühdorff von der VHS-Geschichtswerkstatt. Das Ergebnis ist in dem Buch „Quickborn – ein neues Stadtbild“ dokumentiert.

Die letzte Veröffentlichung zu diesem Thema liegt 30 Jahre zurück. „Damals, 1984, wurde das zehnjährige Bestehen der Stadtwerdung gefeiert“, sagt Lühdorff. Insbesondere seit der Jahrtausendwende habe sich das Stadtbild gravierend verändert und Quickborn sei mit Erreichen der 20 000-Einwohner-Grenze zur Mittelstadt aufgestiegen. Zusätzlich feiere Quickborn in diesem Jahr seinen 690. Geburtstag. Es war Jürgen Hühnke, ebenfalls Mitglied der Geschichtswerkstatt, der ein Schriftstück in Hamburg entdeckte, auf dem Quickborn 1323 zum ersten Mal urkundlich erwähnt wird.

Die Innenstadtentwicklung mit dem Bau des Forums und der Malchower Brücke, die Sanierung der Schulen – 208 Bilder, viele davon farbig, auf 80 Seiten zeigen die Eulenstadt von ihrer schönsten Seite. „Auch das Himmelmoor, die Perle von Quickborn, ist abgebildet“, ergänzt Hans Meier von der Geschichtswerkstatt. Außerdem wird erläutert, woher der Name Quickborn kommt. Der Verein lässt indes die Bilder sprechen. „Wir haben auf eine Bewertung ganz bewusst verzichtet“, sagt Lühdorff. Auch das ist anders als bei dem Buch von 1984, das längst vergriffen ist. „Die Erklärungen stehen nun gleich neben den Fotos und sind kurz gehalten. Die Lesegewohnheiten haben sich verändert“, erläutert Lühdorff.

Fast zwei Jahre hat die Geschichtswerkstatt an dem Buch gearbeitet. „Wir haben bis zur letzten Sekunde an den Texten gefeilt.“

Weswegen sie das fertige Buch auch gestern noch nicht in den Händen hielt, sondern nur einen Vorabdruck verschiedener Seiten. Veröffentlichungstag des Buches ist der 18. September, am 21. September wird es auf dem Eulenmarkt der Bevölkerung vorgestellt. Die Auflage liegt bei 500 Stück. Doch die Geschichtswerkstatt ist sich sicher, dass der Bildband weggehen wird wie die berühmten warmen Semmeln. Lühdorff empfiehlt, mit dem Buch in der Hand durch die Stadt zu gehen und zu schauen, wie Quickborn früher aussah und heute aussieht.

Das Buch kostet 14,80 Euro und kann in der Buchhandlung Theophil oder über die Geschichtswerkstatt erworben werden.

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