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Quickborner Tageblatt

19. August 2017 | 00:23 Uhr

Hasloh : Neues Mobiliar für die Kita?

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Der Sozialausschuss ist skeptisch angesichts der Ausgaben von etwa 140.000 Euro für die neue Einrichtung. Ein Ortstermin soll nun Klarheit schaffen.

Braucht die neue Hasloher evangelisch-lutherische Kindertagesstätte tatsächlich dringend komplett neues Mobiliar oder kann die Anschaffung noch warten? Diese Frage diskutierte der Hasloher Sozialausschuss während seiner jüngsten Sitzung im Dörphus.

Etwa 140.000 Euro soll das komplette Mobiliar kosten. Es soll das der bisherigen Kita ersetzen. „Diese hohe Summe ist natürlich schon ein Schock, aber eine gewisse Notwendigkeit besteht schon“, sagte Haslohs Bürgermeister Bernhard Brummund (SPD).

Doch dem Ausschuss blieben Zweifel. „Es kann doch nicht sein, dass wirklich alles ersetzt werden muss. Stühle und Tische können doch nicht alle so defekt sein, dass sie nicht mehr zu gebrauchen sind“, hieß es aus den Reihen der Mitglieder des Ausschusses.

Letztendlich entschied das Gremium, sich die Sache genauer anzuschauen. Ein Besichtigungstermin soll mit Kita-Leiterin Michaela Werner vereinbart werden und das alte Mobiliar soll dabei auch vom Ausschuss genauer geprüft werden. „Immerhin ist das nicht wenig Geld“, betonte Anne Worthmann (CDU), Ausschussvorsitzende. Ein Termin für die Besichtigung wurde indes noch nicht festgelegt.

Auf der Tagesordnung stand außerdem noch der mittelfristige Wandel der Halbtagesgruppe in eine Ganztagesgruppe im Elementarbereich. Auch hier zeigte sich, dass es noch erheblichen Diskussionsbedarf gibt, bevor eine Entscheidung gefällt werden kann. Die Umwandlung der Gruppe wurde von Werner vorgeschlagen, da die Halbtagsgruppe bei den Eltern kaum noch gefragt ist. Problematisch sahen die die Mitglieder des Sozialausschusses die komplette Streichung der Halbtagsgruppe. „Die Nachfrage könnte ja auch wieder kommen und dann können wir den Eltern nichts anbieten“, brachte es die Vorsitzende Worthmann auf den Punkt. Ihrer Meinung nach sei eine flexible Lösung der einzige Weg.

Doch Bürgermeister Brummund mahnte zur Vorsicht: „Die Flexibilität kann auch zu einem großen Problem werden. Sollte die Nachfrage nach der Halbtagsgruppe wieder steigen und damit eine Ganztagesgruppe wegfallen, ist im Kindergarten zu viel Personal vorhanden“, sagte Brummund. Erzieher seien derzeit sehr gefragt, weil es nur wenige qualifizierte gebe und diese wenigen würden sich nicht auf befristete Verträge einlassen. Der Antrag wurde bis zu dem Besichtigungstermin im Kindergarten zurückgestellt.

Einstimmig befürwortet wurde der Zuschuss zu den monatlichen Betriebskosten für die Villa Kunterbunt in Höhe von 150 Euro. Jedoch solle jährlich geprüft werden, ob der Zuschuss auch weiterhin notwendig ist. Ebenfalls auf Zustimmung stieß der bereits gefasste Beschluss der Gemeindevertretung, die Maßnahmen zu Suchtprävention der ATS Suchtberatungsstelle an Kindergarten und Grundschule weiterzuführen.

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erstellt am 23.Aug.2013 | 09:57 Uhr

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