Waldschule : Neues Großspielgerät eingeweiht

Den jungen Mitgliedern des Eulenrats wurde die Ehre zuteil, durch Zerschneiden eines Bandes das Spielgerät offiziell freizugeben.
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Den jungen Mitgliedern des Eulenrats wurde die Ehre zuteil, durch Zerschneiden eines Bandes das Spielgerät offiziell freizugeben.

An der Grundschule wurde gestern eine neue Kletterkombination freigegebenen. Der Verwaltungschef war einer der ersten Tester.

shz.de von
11. Oktober 2017, 12:30 Uhr

Quickborn | Freies Klettern, Rutschen, Hangeln, Balancieren, Turnen – auf dem Gelände der Quickborner Waldschule steht ein Großspielgerät, das nahezu alle motorischen Fähigkeiten unterstützt und trainiert und damit eine Menge Pausenspaß verspricht. Gestern wurde die neue Errungenschaft im Beisein von Schulleiterin Corinna Blödorn, Bürgermeister Thomas Köppl (CDU) und Fachbereichsleiter Burkhard Arndt offiziell freigegeben.

Spätestens seitdem steht zweifelsfrei fest, dass der Mann an der Spitze der Stadtverwaltung absolut sportlich ist und einem gut strukturierten Klettergerüst nur schwer widerstehen kann: Köppl war mindestens ebenso schnell oben wie die jungen Mitglieder des Waldschul-Eulenrats, die quasi Vorkletterrecht hatten. Der Eulenrat war eigens zur Planung der neuen Anschaffung gegründet worden. Das Gremium aus Grundschülern hatte die Aufgabe, die Wünsche der Kinder in die Überlegungen einzubringen, und positionierte sich dabei sehr deutlich. So deutlich sogar, dass die Planungen am Ende noch einmal um zwei Reckstangen ergänzt wurden. Die, so Blödorn, seien ursprünglich nicht vorgesehen, aber ausdrücklicher Wunsch der Kinder gewesen. Am Ende kostete der Spaß insgesamt rund 20.000 Euro, inklusive Fallschutzsand, teilweise neuer Einfassung der Spielfläche und Entfernung eines Baumstubbens.

Dass das Gerät aus drei miteinander verbundenen Türmen besteht, haben die Schüler und der Schulverein möglich gemacht. „Die Schule hat 2300 Euro beigesteuert“, sagte Schulvereinsvorsitzende Kristina Eckermann. Flohmarkt, Projektwoche, eine Show der Schul-AGs – wann immer Gäste in der Schule waren, wurden eine Spendendose aufgestellt und Kuchen für die gute Sache verkauft.

Thomas Köppl schwang sich probehalber auf die Balancierteller, bevor er das Spielgerät wieder gegen den Bürostuhl tauschte.
Claudia Ellersiek
Thomas Köppl schwang sich probehalber auf die Balancierteller, bevor er das Spielgerät wieder gegen den Bürostuhl tauschte.
 

„Ohne Eure Mithilfe wäre das Spielgerät etwas kleiner ausgefallen“, sagte Köppl. Er lobte den Einsatz der Schulgemeinschaft und hier insbesondere den der Kinder. Begeistert ist auch die Hausherrin. „Immer, wenn Ihr auf diesem Gerät spielt, wisst Ihr, dass Ihr einen Turm mitfinanziert habt“, sagte Blödorn zu den insgesamt 243 Schülern. Das neue Spielgerät ist aus Lärche und steht an der Stelle, an der bislang Recks in unterschiedlicher Höhe standen. „Die waren zum Schluss wirklich sehr unansehnlich“, so Eckermann. 40 und mehr Jahre dürften sie dort gestanden haben, denn „auf denen habe ich schon geturnt, und ich bin hier 1980 zur Schule gegangen“, so die Schulvereinsvorsitzende.

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