zur Navigation springen

„Die Klostermüllerin“ : Neuer Krimi von Alfred Lambeck

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Der Quickborner Autor Alfred Lambeck übt in seinem neuen Krimi „Die Klostermüllerin“ Gesellschaftskritik.

shz.de von
erstellt am 22.Dez.2016 | 12:15 Uhr

Quickborn | Der 1928 in Remscheid geborene und seit 1971 in Quickborn lebende Journalist Alfred Lambeck hat seinen neuesten Roman, einen Krimi, veröffentlicht. Der „alte, jung gebliebene Autor“, wie er sich selbst beschreibt, blickt auf ein abwechslungsreiches Leben zurück: Er war Chefredakteur verschiedener Tageszeitungen und Fachzeitschriften, Autor diverser Fachbücher, Dozent an Akademien und Universitäten in Berlin und Hamburg sowie Generalbevollmächtigter eines Weltkonzerns für den PR-Bereich.

An das Schreiben aus Leidenschaft sei er erst viel zu spät gekommen. Seinen ersten Roman mit dem Titel „Freiheitsstraße“, eine deutsch-jüdische Familiensaga, widmete Lambeck 2007 seiner damals 20-jährigen Enkelin. „Damit du weißt, wie unsere Generation gelebt, geliebt und gelitten hat“, sagte er ihr damals. Dieses Thema liegt Lambeck sehr am Herzen: „Ich bin ein Mensch der Kriegsgeneration. Meine wichtigste Botschaft: Nie wieder Krieg!“

Wie in „Freiheitsstraße“ spielt auch in seinem neuesten Roman „Die Klostermüllerin“ eine starke Frau die Hauptrolle. Viola Montagna, angehende Kriminalkommissarin und der Unternehmensberater Felix Hohenthal leben im Bergischen Land in der fiktiven Stadt Eichenbergen in einer Klostermühle. Eines Tages wird sie an einen Tatort des Schreckens gerufen: Ihr Vorgesetzter, der Polizeipräsident Waldemar Wildgraber, wurde auf brutalste Weise mit vielen Messerstichen zugerichtet. Warum die junge Polizistin bei diesem Anblick kein echtes Mitgefühl entwickeln kann und warum der Chef seine Kollegen bewusst auf völlig falsche Fährten führt, erschließt sich beim Lesen des spannungsgeladenen, sehr gesellschaftskritischen Kriminalromans, der die eine oder andere überraschende Wendung enthält.

Personen, Orte und Handlungen sind Lambecks freier Fantasie entsprungen, beruhen aber fast immer auf echten Vorbildern und Erlebnissen seines bewegten Lebens. „Vor vielen Jahren war ich mit meinem Vater in einer Mühle“, beschrieb der Autor seine geistige Ideenwerkstatt. „Die Klostermüllerin“ hatte er zunächst in der dritten Person verfasst, dann als „Ich-Erzählung“ aus Sicht seiner starken Protagonistin umgeschrieben. „Man kann den Leser auf keine andere Weise so packen, als zu beginnen: Ich erzähle euch ‚meine‘ Geschichte“, sagte er.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen