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Quickborn : Neue Räume: Privatschule zieht im Sommer um

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

shz.de von
erstellt am 17.Feb.2015 | 10:00 Uhr

Quickborn | Der „Tag der offenen Tür“ der Freien Gemeinschaftsschule Quickborn war der letzte. Der letzte am bisherigen Standort. Denn die Privatschule wird im Sommer umziehen. „Solange haben wir eine Genehmigung für den Container-Standort“, sagte Schulleiter Alexander Delport. Geplant sei der Umzug in das Bürogebäude am Justus-von-Liebig-Ring 7-9. Mittelfristig soll die Schule dort in einen eigenen Neubau ziehen. Elmar Süß, Geschäftsführer der Anerkannten Schulgesellschaft (ASG) im sächsischen Annaberg-Buchholz, soll laut Delport am vergangenen Freitag erneut Gespräche mit dem Kreis Pinneberg geführt haben. Die ASG ist Träger der Freien Gemeinschaftsschule Quickborn. Sie kooperiert mit den Johannitern, die ihre Grundschule weiter laufen lassen. 

Derzeit sind an den beiden Schulen insgesamt vier Klassen untergebracht. Eine erste, zwei Mixklassen aus Zweit- und Drittklässlern sowie eine aus Viert- und Fünftklässlern. Damit soll nach den Sommerferien Schluss sein. „Egal welche Schülerzahl wir in den fünften und sechsten Stufen haben, es wird dort keine Mischung geben“, sagte Delport. Derzeit unterrichten die zehn festangestellten Pädagogen 70 Grundschüler und zehn Fünftklässler.

Der Leiter der Privatschule will vor allem mit dem Konzept überzeugen: „Wir denken, dass das projektorientierte Arbeiten den Kindern mehr Spaß macht.“ Wie dies aussehen kann, wurde beim Tag der offenen Tür mit Experimenten zu „Licht und Schatten“, dem „Raum der Stille“ für religiöse Themenund „Mathematischen Entdeckern“ vorgeführt. Vor allem die Themen Medien, Technik, Kommunikation und Film hat sich die Schule, die auf die Montessoripädagogik setzt, auf die Fahnen geschrieben. „Wir setzen frühzeitig auf das Thema Medienkompetenz“, so Delport.

Wer die Gemeinschaftsschule wegen des Schulgeldes für elitär halte, liege falsch. „Diese Schule will nicht elitär sein, sondern für alle zugänglich“, sagte Delport. Das Schulgeld, das im Sockelbetrag bei 150 Euro liegt – ohne Nachmittagsbetreuung, die mit 110 Euro zu Buche schlägt, und Essensgeld – sieht der Schulleiter als Ansporn: „Wir machen mindestens, was der Staat verlangt, aber da die Eltern zahlen, müssen wir auch mehr anbieten.“

Pflichtstunden höher als an staatlichen SchulenSo seien die Pflichtstunden höher als an staatlichen Schulen. Die Betreuung beginnt um 7 Uhr, der Unterricht um 8 Uhr. Von 14  bis 17 Uhr gibt es Nachmittagsbetreuung. „Die Kinder an Arbeitsgemeinschaften teilnehmen“, sagte Delport. Diese sollen in Kooperation mit anderen Quickborner Schulen stattfinden, mit denen er bereits das Gespräch gesucht habe. baf

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