zur Navigation springen

Hasloh : Neue Pläne für die Sanierung der Schule

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Die Verwaltung stellt ein überarbeitetes Konzept vor. Während im Erdgeschoss kaum Änderungen der Raumaufteilung vorgenommen worden seien, sei das Obergeschoss für die Nutzung „deutlich optimiert“ worden.

Hasloh | Während der gemeinsamen Sitzung des Hasloher Ausschusses für Schule, Sport, Kultur und des Bau- und Wegeausschusses stellte Ralf Gercken von der Quickborner Verwaltungsgemeinschaft die überarbeiteten Pläne zur Sanierung der Peter-Lunding-Schule vor. „Es geht darum, sich auf das weitere Vorgehen zu einigen und dies der Gemeindevertretung zu empfehlen“, erläuterte Gercken. Erst nach erfolgter Zustimmung des Gremiums könnten die Kosten berechnet werden. „Mitte Oktober sollen die ersten Berechnungen vorliegen“, kündigte Gercken an.

Während im Erdgeschoss kaum Änderungen der Raumaufteilung vorgenommen worden seien, sei das Obergeschoss für die Nutzung „deutlich optimiert“ worden, so Gercken. Allerdings habe der Aspekt der Barrierefreiheit in das Bestandsgebäude eingebaut werden müssen. „Der im Erweiterungsbau vorgesehene Fahrstuhl kommt in den Mitteltrakt, wodurch sich das Foyer um etwa zweieinhalb Quadratmeter verkleinert“, erklärte Gercken. Das Behinderten-WC sei in das Obergeschoss verlegt worden. Weitere Räume im Obergeschoss seien die der Schulleitung, der Sozialarbeiter, der OGTS-Leitung und der Lehrer sowie Klassenräume und ein großer Multifunktionsraum. „Zwischen diesem und dem Mensa-Bereich im Osttrakt liegt die Ausgabeküche, die nach beiden Seiten geöffnet werden kann“, sagte Gercken. Das Votum des Schulausschusses, diese Pläne zu befürworten, war einstimmig.

Uneinig waren sich die Mitglieder der beiden Ausschüsse indes bei der Frage, ob 22.000 Euro für Leitungen und Leerrohre ausgegeben werden sollen. Während die CDU-Fraktion sich dagegen aussprach, wollte Hanne Weitmann (SPD) wissen, ob und in welcher Höhe für einen Anbau mit Zuschüssen gerechnet werden könne. Auch Gunnar Schacht (SPD) interessierte, ob diese Entscheidung nicht warten könne, bis bekannt sei, ob Zuschüsse flössen. „Was wir jetzt beantragt haben, sind Mittel für die Sanierung des Bestandsbaus – für einen Neubau müssen neue Anträge eingereicht werden“, stellte Gercken klar. Fachbereichsleiter Helge Maurer ergänzte, dass die jetzt geplanten Rohre auf den vorliegenden Plan des Erweiterungsgebäudes zugeschnitten seien. Der Schulausschuss votierte mit fünf Ja- und drei Nein-Stimmen, der Bauausschuss mit vier Nein-Stimmen und fünf Enthaltungen. Damit liegt die Entscheidung über diesen Punkt in den Händen des Gemeinderats.

Karte
zur Startseite

von
erstellt am 24.Sep.2015 | 10:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen