Johanniter-Kinderhauses „Quickelbü“ : Nach Sturm steht jetzt ein neues Gewächshaus

Große Freude bei allen Beteiligten nach der Inbetriebnahme des neuen Gewächshauses: Hausmeister Ingo Mischke (von links), Susanne Gloe, Lars Petersen und Esther Achilles mit einigen „Quickelbü“- Kindern.
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Große Freude bei allen Beteiligten nach der Inbetriebnahme des neuen Gewächshauses: Hausmeister Ingo Mischke (von links), Susanne Gloe, Lars Petersen und Esther Achilles mit einigen „Quickelbü“- Kindern.

Während eines Unwetters im Oktober war ein schwerer Ast auf das Haus gestürzt und hatte das Glasdach zerstört.

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02. Februar 2018, 12:30 Uhr

Quickborn | Drei Monate nach einem Sturmschaden auf dem Gelände des Quickborner Johanniter-Kinderhauses „Quickelbü“ hat die Einrichtung wieder ein Gewächshaus. Entscheidenden Anteil daran hat nicht nur die Stadt Quickborn, die für die Materialkosten des Ersatzbaus aufkam, sondern auch der Garten- und Landschaftsbauer Lars Petersen, dessen Tochter Jana vor einigen Jahren selbst das Kinderhaus besucht hatte. Aus alter Verbundenheit und weil er auch schon das erste Gewächshaus gebaut hat, ließ sich Petersen nun zu einem weiteren ehrenamtlichen Einsatz überreden.

Schwer sei ihm die Entscheidung nicht gefallen, als ihn Kinderhaus-Leiterin Susanne Gloe kontaktierte. Seine vielleicht stärkste Motivation war nach eigenen Angaben seine Tochter. „Jana ist zwar schon lange aus dem Kindergartenalter herausgewachsen, aber sie hat die Pflanzen im Gewächshaus immer gern gepflegt. Sie wäre traurig, wenn es nicht wieder aufgebaut werden würde“, sagte er.

Während eines Unwetters im Oktober war ein schwerer Ast auf das Haus gestürzt und hatte das Glasdach zerstört. „Die Versicherung war nicht bereit, den Schaden zu regulieren“, sagte Gloe. Petersen wartete zunächst auf geeignetes Wetter und investierte jetzt zusammen mit einem Mitarbeiter zwei Arbeitstage, dann stand das neue Gewächshaus – sehr zur Freude der Kinder. Die waren sich einig: Das neue ist noch viel schöner als der Vorgänger. Für Gloe und ihr Team ist der Einsatz Petersens nicht nur eine große Hilfe gewesen, sondern hat auch für Erleichterung gesorgt. Dieses Engagement habe sie sehr berührt, so Gloe.

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