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Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium in Quickborn : Nach Brandstiftung – jugendliche Täter gefasst

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Der Polizei gelingt ein schneller Ermittlungserfolg. Die Täter sind erst 15 und 16 Jahre alt. Weitere Straftaten gehen auf ihr Konto.

shz.de von
erstellt am 12.Apr.2017 | 13:18 Uhr

Quickborn | Nach dem Brand eines Schulhof-Kiosks auf dem Gelände des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums in Quickborn am Montagabend steht jetzt fest: Es war Brandstiftung. Zwei Tatverdächtige konnten gefasst werden. Die mutmaßlichen Täter sind 15 und 16 Jahre alt. Weitere Straftaten an einer anderen Quickborner Schule in der selben Nacht gehen ebenfalls auf ihr Konto. Was war passiert?

Am 10. April 2017 gegen 21.30 Uhr drangen die Jugendlichen gewaltsam in die Sporthalle einer Schule in der Straße „Am Freibad“ ein, richteten dort einen erheblichen Sachschaden an, verunreinigten die Halle und entwendeten darüber hinaus verschiedene Sportutensilien. Die Täter suchten danach die Räume der Schule in der Straße „Am Mühlenberg“ auf und zerstörten mit einer Gehwegplatte eine Fensterscheibe des Gebäudes. Hierbei lösten sie einen Alarm aus, infolgedessen sie von weiteren Aktionen abließen.

Zuvor hatten sich die beiden Täter gewaltsam einen Zugang zu dem sich auf dem Schulhof befindlichen Kiosk verschafft und dort ein Feuer gelegt, nachdem sie in dem sogenannten „Teehaus“ keine lohnenswerte Beute ausfindig machen konnten. Das Gebäude brannte vollständig aus. Die geschätzte Höhe des entstandenen Sachschadens beläuft sich mittlerweile auf etwa 100.000 Euro.

Gleich an mehreren Orten randalierten die Jugendlichen.

Schnell nach Beginn der Ermittlungen ergab sich ein Tatverdacht gegen die zwei Jugendlichen aus Quickborn. Bei anschließenden Wohnungsdurchsuchungen fanden die Beamtinnen und Beamten auch das passende Diebesgut. Die jungen Männer haben daraufhin gestanden, die Taten begangen zu haben. Beide sind bereits erheblich strafrechtlich in Erscheinung getreten.

In Absprache mit der Staatsanwaltschaft Itzehoe übergaben die Ermittler die Jugendlichen im Anschluss an die kriminalpolizeilichen Maßnahmen jeweils in die Obhut der Erziehungsberechtigten. Die jungen Männer erwartet eine zügige Anklage bei dem zuständigen Jugendrichter.

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