Hasloh und Norderstedt : Möglicher Steinwurf auf der A7 – Polizei ermittelt

Beim Passieren einer Brücke flog ein Stein in die Windschutzscheibe eines Autos. Viele Fragen sind aber noch offen.

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20. Januar 2020, 13:10 Uhr

Norderstedt/Hasloh | Nachdem möglicherweise ein Stein auf ein fahrendes Auto auf der A7 geschleudert wurde, arbeitet die Polizei mit Hochruck daran, die Hintergründe des Falls zu klären. Dazu werden Zeugen gesucht, berichtete Polizeisprecherin Silke Westphal am Montag.

Der Vorfall hatte sich bereits am Freitag, 17. Januar, zwischen Hasloh (Kreis Pinneberg) und Norderstedt (Kreis Segeberg) ereignet. Die beteiligte Autofahrerin blieb unverletzt.

Steinwurf von der Brücke?

Wie Westphal berichtete, war die 41-Jährige aus Kaltenkirchen mit ihrem Fahrzeug in Richtung Flensburg unterwegs. Beim Passieren der Brücke ereignete sich der Steinschlag, bei dem die Frontscheibe des Autos beschädigt, aber nicht durchdrungen wurde. Die Frau fuhr anschließend auf den nächstgelegenen Parkplatz und hielt an.

Wer ist die Person mit roter Jacke?

Zum Zeitpunkt des Steinschlags befand sich nach Angaben der Fahrerin eine Person auf der Autobahnbrücke, über die die Straße "Spann" führt. Die Person trug eine rote Jacke und hatte ein Fahrrad bei sich. Eine sofort eingeleitet Fahndung, auch mit Unterstützung eines Polizeihubschraubers, verlief negativ, so Westphal.

Die kriminaltechnischen Untersuchungen, auch mit Unterstützung eines von der Staatsanwaltschaft Kiel beauftragten Sachverständigen, ließen eine eindeutige Ursache offen. Außer dem Steinwurf – also einer Straftat – sei auch ein Steinschlag derzeit nicht auszuschließen, so Westphal.

Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizei Norderstedt. Zeugen, die die Person mit der roten Jacke gesehen haben, und weitere Hinweisgeber werden gebeten, sich unter (040) 528060 bei der Kripo zu melden.

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