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Ellerau : „Mögen sich viele unter der Europaeiche treffen“

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Treffpunkt in der Gemeinde: Vor 34 Jahren wurde der Baum gepflanzt - jetzt gab es Holzschild für Eiche.

In Zeiten der Friedensbewegung pflanzten vor 34 Jahren Peter Kurt Würzbach, der spätere Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung (1982 bis 1988), CDU-Kommunalpolitiker aus Ellerau und einige junge Männer eine schlanke strubbelige Eiche, die Europaeiche, auf die Grundstücksecke Berliner Damm/Stettiner Straße.

Der Vorsitzende des Vereins „Wir für Ellerau“, Joachim Dose, kam auf die Idee, dieses Ereignis zu würdigen und den vorbeieilenden Menschen die Bedeutung dieses Baumes zu erklären. Die Idee: Der bekannte Holzschnitzer aus der Krumbekgemeinde, Hinrich Schümann, schnitze eine Rückenlehne für die unter der Eiche stehende Bank mit dem Schriftzug „Europaeiche“ und Eichenblättern.

Zu der Namensgebung waren dann Gregory Schröder und Oliver Schröter, die durch einen Aufruf in dieser Zeitung von der Aktion erfuhren, ebenso anwesend wie Peter Kurt Würzbach, Dose und Schümann. Der ehemalige Bürgermeister von Ellerau, Emil Schmelow, konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht kommen. Schröder sagte, dass er damals in dem Haus an der Ecke wohnte und mit Freunden seinen 13. Geburtstag feierte. So wurden die jungen Leute als Paten zur Baumpflanzung hinzugebeten und freuten sich, bei der Namensgebung wieder dabei zu sein. Einer der Freunde ist bereits verstorben, ein anderer konnte aus beruflichen Gründen nicht kommen. Gregory und Oliver sind Cousins, haben sich aber seit zehn Jahren nicht mehr gesehen und freuten sich jetzt über die Familienzusammenführung.

Peter Kurt Würzbach gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass diese Eiche, die symbolisch für das Wachstum Deutschlands und Europas stehe, weiter wachsen und gedeihen möge wie das Gemeinwesen in Ellerau. „Diese Aktion war eine tolle Idee. Ich wünsche, dass sich viele Menschen unter der Eiche treffen werden.“

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