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Quickborner Tageblatt

12. Dezember 2017 | 15:29 Uhr

Quickborn : Mit dem Bus in die Neubaugebiete

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Die Linie 194 soll zum Fahrplanwechsel 2015 endlich optimiert werden. 190.000 Euro muss die Stadt dafür einplanen.

shz.de von
erstellt am 04.Okt.2013 | 12:00 Uhr

Auf der ÖPNV-Landkarte gibt es in Quickborn-Heide noch weiße Flecke. Bald werden es ein paar weniger sein. Die Bus-Linie 194, die die zentralen Übergangshaltestellen Quickborn und Norderstedt verknüpft, soll zum Fahrplanwechsel im Dezember 2015 optimiert werden. Der Quickborner Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt hat sich während seiner jüngsten Sitzung bereits für das detaillierte Konzept ausgesprochen, das die Verwaltung in dem Gremium vorstellte. Claudius Mozer, Geschäftsführer der SVG (Südholsteinischen Verkehrsgesellschaft), war Gast. Er sprach von einer „großartigen Vorlage“ und sehe keine Hindernisse für die Fahrplananpassung im Zuge des Projekts. Nun müssen der Ausschuss für Kommunale Dienstleistungen und die Ratsversammlung noch grünes Licht geben.

Bereits seit Mitte der 1990er Jahre sei man an dem Thema dran, berichtete Fachbereichsleiterin Friederike Walter. „2011 sind wir die Strecke abgefahren, um einen angebotsplanerisch sinnvollen Linienweg zu ermitteln“, so Walter.

Dieser soll 2015 in die Neubaugebiete von Quickborn-Heide führen: Angefahren wird der Bereich Friedrichsgaber Straße, Bahnstraße, Lerchenweg. Dort werden 160 Wohneinheiten entstehen. Die ersten Häuser sind bereits gebaut worden. Nur ein paar hundert Meter weiter an der Bahnstraße sollen Wohnungen für den kleinen Geldbeutel angeboten werden (wir berichteten). Die künftigen Anwohner werden ebenfalls von der Optimierung der Buslinie 194 profitieren. An die Linie angebunden wird auch das Wohngebiet im östlichen Bereich des Stadtgebiets – und zwar südlich der Kampmoorstraße, nördlich der Hermann-Löns-Straße, westlich des Feldwegs und östlich angrenzend an die Gustav-Falke-Straße.

„Die Anwohner haben sich das seit langer Zeit schon gewünscht“, sagte Walter. Sie müssten zurzeit noch weite Wege gehen, um zu einer Haltestelle zu gelangen. „Damit eine regelmäßige Nutzung gewährleistet ist, sollte die Entfernung von Wohngebiet und Haltestelle nicht mehr als 400 Meter sein und die Gehzeit bis zu sieben Minuten betragen“, so Walter. Diese Kriterien erfüllt die geplante Buslinienführung. Fest steht aber auch, dass der Bus keine Schleife mehr durch das Gewerbegebiet Nord fährt. Die AKN-Station Meeschensee werde ebenfalls nicht angefahren, so Walter, die damit auf eine Frage der CDU-Fraktion antwortete. 5600 Einwohner haben bisher von der alten Buslinie profitiert, die neue Linie erreicht laut Schätzungen der Verwaltung 8100 potenzielle ÖPNV-Nutzer.

Die Kosten für das Verkehrsprojekt betragen 190 000 Euro und sind von der Stadt zu tragen. Geld, das unter anderem für den Bau von zehn neuen Haltestellen und die punktuelle Aufweitung in Kurven- und Einmündungsbereichen anfällt. Die Kampmoorstraße und der Feldweg sollen teilweise ausgebaut werden, da sie sich für einen dauerhaften Omnibusverkehr nicht eignen.

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