Regen und Unfälle : Unterspülungen der A7: Autobahn wird nicht gesperrt

Ein Mann wurde bei dem Auffahrunfall schwer verletzt.
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Ein Mann wurde bei dem Auffahrunfall schwer verletzt.

Am Dienstag quälte sich der Verkehr in Richtung Norden zäh über die A7. Nicht nur Unfälle, sondern auch Unterspülungen sorgten Staus.

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14. Januar 2015, 12:18 Uhr

Quickborn | Nicht nur wegen mehreren Unfällen musste die A7 am Dienstag gesperrt werden, auch Unterspülungen durch den lange anhaltenden Regen sorgten am Abend für eine Sperrung der Autobahn. Weitere Sperrungen aufgrund der Unterspülungen sind aber nicht zu befürchten. Das teilte ein Sprecher des Bauunternehmens Via Solutions Nord am Mittwoch in Quickborn auf dpa-Anfrage mit.

Der Abschnitt von Kaltenkirchen nach Großenaspe in Richtung Norden war am Dienstag nach Unfällen und Unterspülungen stundenlang für Notreparaturen gesperrt. Es kam zu kilometerlangen Staus. Die Strecke von Bad Bramstedt bis Großenaspe ist zurzeit eine Baustelle mit verengten Fahrspuren für den geplanten A7-Ausbau.

Die Schäden in dem betroffenen Bereich der A7 müssten in einer Nachtbaustelle behoben werden, sagte der Sprecher. In einer der nächsten Nächte sei damit von 2 Uhr bis 5 Uhr morgens zu rechnen. Dann werde in der betreffenden Nacht nur eine Fahrspur in Richtung Norden zur Verfügung stehen. „Wir gehen davon aus, dass danach die Tempobeschränkung auf 60 Kilometer wieder aufgehoben und wieder 80 km/h gefahren werden kann.“ Die Polizei und der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr konnten noch keine konkreten Angaben machen.

Bei den Notreparaturen am Dienstag waren nach Darstellung des Sprechers von Via Solutions Nord bereits einige der Schlaglöcher, die sich vermutlich wegen der Unterspülungen gebildet hatten, ausgebessert worden. Außerdem waren Sandaufschüttungen am rechten Fahrbahnrand vom Regen zum Teil weggeschwemmt worden. Die Sandaufschüttungen müssten wieder in Ordnung gebracht werden. Sie bildeten die Grundlage für die geplante provisorische Verbreiterung der Fahrstreifen im Zuge der Bauarbeiten zum insgesamt sechsspurigen Ausbau der A7 zwischen Bordesholm und Hamburg in beide Richtungen. „Die Bauarbeiten liegen zeitlich voll im Plan, der Regen hat daran nichts geändert, auch wenn das Schmuddelwetter keinen Spaß macht“, sagte der Sprecher.

Voraussichtlich von Mitte Februar an sollen auf zwei Bauabschnitten sämtliche Fahrspuren für beide Fahrtrichtungen nach Norden und Süden über eine Autobahnseite führen. Auf der anderen Autobahnseite soll dann mit dem regulären dreispurigen Ausbau begonnen werden. Betroffen sind zwei mehrere Kilometer lange Autobahnabschnitte bei Bad Bramstedt und bei Neumünster.

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