zur Navigation springen

Räuberbande geschnappt : MEK-Einsatz in Pinneberg

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die Polizei hat am Donnerstag ein Mitglied einer Bande von Supermarkträubern festgenommen.

Pinneberg / Hamburg | Beamte des Landeskriminalamtes 134 haben eine Raubserie aufgeklärt und am Donnerstag mit Unterstützung des Mobilen Einsatzkommandos (MEK) sowie Polizeibeamten aus Schleswig-Holstein drei Durchsuchungsbeschlüsse und einen Haftbefehl vollstreckt - einen davon in Pinneberg.

Im Bereich Hamburg-Eimsbüttel war es binnen kurzer Zeit zu drei schweren Supermärktüberfällen gekommen, die aufgrund der Täterbeschreibungen und der Vorgehensweise einer Tätergruppe zugerechnet wurde. Beamte des Landeskriminalamtes für die Region Eimsbüttel stießen im Verlaufe der Ermittlungen auf weitere Raubstraftaten, u.a. in Schleswig-Holstein, die sie ebenfalls den gleichen Tätern zuordneten. Die Taten wurden stets maskiert und unter Vorhalt einer Schusswaffe verübt. Insgesamt erbeuteten die Tatverdächtigen rund 3.000 Euro.

Durch Spurenauswertung der Kriminaltechnik konnte ein erster Tatverdächtiger, ein 28-Jähriger, ermittelt werden. Weitere Spuren führten auf zwei mutmaßliche Mittäter. Die Hamburger Staatsanwaltschaft erwirkte beim Amtsgericht Durchsuchungsbeschlüsse für die Wohnungen der Beschuldigten in Schleswig-Holstein, u.a. auch in Pinneberg, wo dann am Morgen mit Unterstützung des Mobilen Einsatzkommandos gleichzeitig ein Haftbefehl gegen den 24-jährigen Tatverdächtigen vollstreckt wurde. Ferner konnte diverses Beweismaterial sichergestellt werden.

Der 28-jährige Beschuldigte befand sich bereits in Haft; der 24-Jährige wurde nach seiner Vernehmung dem Untersuchungsgefängnis zugeführt. Der 26-jährige Beschuldigte wurde mangels Haftgründen entlassen. Die Ermittlungen dauern an.

Blaulichtmonitor

Was ist der Blaulichtmonitor?

zur Startseite

von
erstellt am 06.Aug.2015 | 18:54 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert