Jahreshauptversammlung : Mehr als 100 Einsätze für die Ellerauer Feuerwehr

Sie wurden von Wehrführer Jan Ahlers (rechts) und Jan Bronstert (links) zur Hauptfeuerwehrfrau und zu Hauptfeuerwehrmännern befördert: Anja Gerstenkorn, Torsten Starr und Christian Dreyer.
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Sie wurden von Wehrführer Jan Ahlers (rechts) und Jan Bronstert (links) zur Hauptfeuerwehrfrau und zu Hauptfeuerwehrmännern befördert: Anja Gerstenkorn, Torsten Starr und Christian Dreyer.

Die meisten Einsätze waren auf die Stürme „Sebastian“, „Xavier“ und „Herwart“ zurückzuführen.

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12. Februar 2018, 16:30 Uhr

Ellerau | „Das vergangene Jahr war ein arbeitsreiches Jahr“, sagte Wehrführer Jan Ahlers zu Beginn der diesjährigen Jahreshauptversammlung. Die meisten Einsätze waren auf die Stürme „Sebastian“, „Xavier“ und „Herwart“ zurückzuführen. „Zur Erleichterung aller, ist es bei den Unwettereinsätzen nur zu Sachschäden und nicht zu Personenschäden gekommen“, so der stellvertretende Wehrführer Jan Bronstert. Zu den insgesamt 104 Einsätzen gehörten unter anderem zwei Großbrände und 12 Mittelbrände, neun Einsätze wegen ausgelaufenen Öls und vier Mal Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen. Bronstert dankte den Nachbarwehren für die sehr gute Zusammenarbeit.

„Endlich konnten wir nach vielen Planungen, die schon 2013 begonnen hatten, im Mai das neue Fahrzeug DLK 23/12 in unserer Fahrzeughalle begrüßen“, berichtete Jan Ahlers. „Es handelt sich um ein gebrauchtes Drehleiterfahrzeug aus Norderstedt, das nach den Bedürfnissen der Ellerauer Wehr eingerichtet wird. Die Ausbildung an der Drehleiter ist in vollem Gange und wir sind zuversichtlich, dass sie im April in die praktische Arbeit übernommen werden kann“, so Ahlers.

Auch 2017 ging es darum, den langjährig zu beobachtenden Trend von der reinen Brandbekämpfung hin zu vielfältigen technischen Hilfeleistungen umzusetzen und zu jeder Tages- und Nachtzeit mit modernster Rettungstechnik einsatzbereit zu sein. Um das zu gewährleisten, wurden zahlreiche Lehrgänge von den Brandschützern absolviert. Dazu gehörten Fortbildungen im Sprechfunk, zum Atemschutzgeräteträger und Übungen zur technischen Hilfe.

Neu in der Gemeinde ist die Brandschutzaufklärung und Brandschutzerziehung in der Grundschule. Die 4. Klassen müssen verpflichtend im Fach „Feuer und Feuerwehr“ unterrichtet werden. „Das geschieht zum Teil in der Schule und zum Teil im Gerätehaus der Feuerwehr. Diese erfolgreiche Arbeit werden wir auf jeden Fall im in diesem Jahr fortsetzen“, erklärte der Wehrführer.

In seiner Gastrede dankte Bürgermeister Eckart Urban (SPD) den Kameraden für die ständige Bereitschaft zu Schutz und Hilfe und das „ehrenamtlich, freiwillig und kontinuierlich. Dafür und dass wir uns immer auf Sie verlassen können haben Sie ein großes Lob verdient.“

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