Artur-Grenz-Saal : Matthias Stührwoldt bringt die Quickborner zum Lachen

Fast alle Geschichten erzählte Matthias Stührwoldt frisch von der Leber weg, nur selten las er vor.
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Fast alle Geschichten erzählte Matthias Stührwoldt frisch von der Leber weg, nur selten las er vor.

Mitten aus dem Leben gegriffen, zwischen Güllewagen, Trecker-Tüv und pubertierendem Nachwuchs, wusste der fünffache Vater die Pointen trefflich zu setzen.

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19. September 2014, 16:00 Uhr

Quickborn | „Wenn ich gefragt werde, wie viel von meinen Geschichten wahr ist und wie viel erfunden, komme ich auf einen Schnitt von drei Viertel wahr und ein Viertel gelogen“, bekannte der Stolper Bio-Bauer und Geschichten-Schreiber Matthias Stührwoldt während seines Auftritts im Artur-Grenz-Saal. Etwa 150 Besucher waren erschienen, um seinen Erzählungen auf Hoch- und Plattdeutsch zu lauschen.

Mitten aus dem Leben gegriffen, zwischen Güllewagen, Trecker-Tüv und pubertierendem Nachwuchs, wusste der fünffache Vater sowohl die Pointen trefflich zu setzen, als auch leise Töne anzuschlagen: über den Familienzusammenhalt, den wehmütigen Abschied vom Kleinbus, der jahrelang treuer Gefährte im Alltag war – oder den Dorf-Sheriff, der seinem Freund eine nachhaltige Lektion verpasste, die ganz und gar nicht gesetzeskonform war. Sein jüngstes Buch „Dat meiste geiht doch vörbi“ ist soeben erschienen und ging in der Pause weg wie warme Semmeln. „Einfach super“, so die einhellige Meinung des Publikums.

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