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Quickborner Tageblatt

20. August 2017 | 12:27 Uhr

Ellerau : „Lilliput“ am neuen Standort

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Feierliche Einweihung für die Kindertagesstätte: Die Investitionskosten betragen 2,2 Millionen Euro.

Pastellfarbene Farbtupfer an den Außenwänden und im Innenbereich. Ein leicht geneigtes Pultdach und eine Holzständerbauweise, das Gebäude barrierefrei und ebenerdig – die neue 980 Quadratmeter große Kindertagesstätte „Lilliput“, die der Quickborner Architekt Jens-Olaf Nuckel für die Ellerauer entworfen hat, kann sich auch optisch sehen lassen. „Die farbliche Gestaltung passt zu den fröhlichen Kindern. In dieser Raumgestaltung finden sich die Kinder zurecht“, sagte Elleraus Bürgermeister Eckart Urban (SPD).

Jetzt war Einweihung mit etwa 70 Gästen. Darunter Quickborns Bürgervorsteher Henning Meyn (CDU), denn auch Quickborner Kinder besuchen die Einrichtung, die von der Dorfstraße in die Königsberger Straße 20 umgezogen ist. Die Band „Ellerau-Express“ sorgte für gute Stimmung.

Der erste Spatenstich liegt ein Jahr zurück. Wegen des harten Winters hatte sich der Abschluss des Baus um sechs Wochen verzögert. „Eine Phase, die einige der Eltern der zukünftigen Krippenkinder durch gegenseitige Betreuung ihrer Sprösslinge überbrücken mussten“, erinnerte sich Bürgermeister Eckart Urban (SPD).

Er bedankte sich bei den Hauptverantwortlichen, die zum Teil bei härtesten Bedingungen den Bau begleitet haben. „Es war nicht immer einfach. Das günstigste Angebot hat den Zuschlag erhalten, auch wenn diese Firma ein paar hundert Kilometer entfernt ihren Sitz hat“ erklärte er. „Selbstverständlich gestaltet sich die Objektsteuerung da mitunter schwierig“, betonte Elleraus Bürgermeister.

In der Kita wurden zehn neue Krippenplätze geschaffen, 50 bietet die Gemeinde jetzt an. 500 000 Euro Zuschuss für die neuen Krippenplätze gab es vom Bund. 2,2 Millionen Euro hat der Neubau gekostet, der von der Politik einstimmig beschlossen wurde.

Leiter des Kindergartens ist weiterhin Philipp Wirtz. Der 36-jährige Pädagoge ist seit fünf Jahren in der Kita „Lilliput“ beschäftigt. „Ich finde es toll, dass die Gemeinde das auf sich genommen hat. Es war aber auch notwendig“, sagte er. Damit habe man Platz an der Dorfstraße für die Nachmittagsbetreuung der Grundschüler geschaffen. Reicht das Angebot an Krippenplätzen jetzt in Ellerau aus? „Damit kommen wir aus“, sagte der Bürgermeister.

 

 

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erstellt am 02.Okt.2013 | 12:00 Uhr

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