Elsensee-Gymnasium : Letzter Schliff am Raumkonzept

Fachbereichsleiter Ralf Gercken stellte die aktuellen Pläne für die Sanierung des Schulzentrums Süd vor.
Foto:
1 von 2
Fachbereichsleiter Ralf Gercken stellte die aktuellen Pläne für die Sanierung des Schulzentrums Süd vor.

Die Sonderwünsche der Schulleitung am Elsensee-Gymnasium in Quickborn kosten 75.000 Euro.

von
04. Juni 2014, 12:15 Uhr

Quickborn | Die Beratungen ziehen sich hin: Bereits während der jüngsten Quickborner Sitzung des Ausschusses für Bildung, Kultur und Freizeit gab es Fragen zum letzten Schliff am Raumprogramm für das Schulzentrum-Süd (Elsensee-Gymnasium und ehemalige Heidkamp-Realschule), zumal die Kommunalpolitiker davon ausgegangen waren, das Raumkonzept im Januar schon beschlossen zu haben. „Es hat sich dabei noch um kein endgültiges, ausgereiftes Konzept gehandelt“, antwortete Fachbereichsleiter Ralf Gercken den teilweise verblüfften Politikern.

Nun wird der Fachbereichsleiter am 12. Juni noch einmal die vier Varianten vorstellen, um die es geht. Und die Mehrkosten von 75.000 Euro aufschlüsseln. Denn so viel Geld werden die Sonderwünsche kosten, sollten die Mitglieder des Ausschusses zustimmen. Eine Kostenschätzung aus dem Jahr 2013 geht von 5,7 Millionen Euro für die Sanierung und Neubauten am Schulzentrum-Süd aus. 1,3 Euro sind danach für die Sporthalle vorgesehen.

Im Gespräch ist ein größerer Ruheraum für die Lehrer im Obergeschoss des ehemaligen Realschul-Gebäudes. Die Fläche würde von 15,40 auf 21, 37 Quadratmeter vergrößert – fünf statt vier Relaxliegen hätten dort Platz. Allerdings müssten die Wände versetzt werden: Mehrkosten: 9000 Euro. Schulleiter Michael Bülck hält einen größeren Ruheraum für sinnvoll, da die Belastungen für Lehrer immer größer würden. Das teilte er den Ausschussmitgliedern in der Mai-Sitzung auch mit.

Außerdem wünscht sich die Schulleitung einen optimalen, repräsentativen Zugang zum Sekretariat (46, 61 Quadratmeter) und einen größeren Besprechungsraum (24,91 Quadratmeter). „Die andere Variante, die mit weniger Umbauarbeiten zu realisieren ist, hätte ein kleineres Sekretariat zur Folge, „welches mit 31,70 Quadratmetern den üblichen Anforderungen entspricht“, erläuterte Gercken.

Der zusätzliche Aufwand für erforderliche statische Ersatzmaßnahmen bei dieser Alternative beträgt 15.000 Euro. Auch das ist eine Kann-Variante, denn: „Die Anforderungen von Schule in Hinblick auf die Zugänglichkeit des Sekretariats ist mit der ursprünglichen Variante erfüllt“, informierte Gercken während eines Gesprächs mit dieser Zeitung.

Ein weiterer Sonderwunsch der Schule betrifft den Tausch des Schülerlabors mit einem Klassenraum im Gebäude des Elsensee-Gymnasiums. So könnte die Fachschaft Musik den Klassenraum nutzen, sofern der Raum für Musik aufgrund von Veranstaltungen nicht zur Verfügung steht. Bei der anderen Variante müssten Schüler und Lehrer längere Wege in Kauf nehmen. Zusätzliche Kosten: 16.000 Euro.

Des Weiteren sollen die naturwissenschaftlichen Räume für Physik neu aufgeteilt werden. So sollen sich die Räume, in denen sich das Unterrichtsmaterial befindet, zwischen den Fach- und Übungsräumen befinden und somit direkt zugänglich sein. Abbrucharbeiten, Statik und das Bauen neuer Wände ziehen Kosten in Höhe von 35.000 Euro nach sich.

„Wenn man den Standard des Bonhoeffer-Gymnasiums für das Elsensee-Gymnasium übernehmen will, sind diese 35.000 Euro Mehrkosten eine logische Konsequenz“, sagte Gercken.

Der Ausschuss für Bildung, Kultur und Freizeit trifft sich am Donnerstag, 12. Juni, in der Mensa des Elsensee-Gymnasiums, Heidkampstraße 8. Beginn ist um 19 Uhr. Thema ist das Raumkonzept für das Elsensee-Gymnasium im Zuge der geplanten Sanierung des Schulzentrums-Süd. Außerdem werden Sanierungsvarianten für die Sporthalle Heidkamp präsentiert.
zur Startseite
Karte

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen