zur Navigation springen
Quickborner Tageblatt

15. Dezember 2017 | 19:32 Uhr

Quickborn : Letzte Runde in der Galerie VB

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Morgen Abend Vernissage in der Dorotheenstraße mit Werken von elf Künstlern. Vertrag für die Räume läuft Ende März aus.

Quickborn | „Wir werden die letzten vier Wochen hier genießen und uns an den Objekten erfreuen“, sagt Marianne Gehrcke, Vorsitzende des Quickborner Kunstvereins. Denn die Tage, die der Verein die ehemalige Bank in der Dorotheenstraße 5 als Ausstellungsraum nutzen kann, sind gezählt: Wie vorgesehen, ist am 31. März Schluss. „Mitten in die Verhandlungen um eine mögliche Verlängerung platzte die Nachricht, dass es einen neuen Mieter gibt“, berichtet Gehrcke. Nun habe die Suche nach anderen Räumlichkeiten begonnen.

örg Plickat, Günther Stimpfl, Brigitta Höppner, Pia Hodel-Wienicker, Renate Poggendorf, Joerne Diedrichsen, Malwin Faber, Rosa Hipp, Nys Knudsen, Elisa B. Matern, Thorsten Berndt. Galerie VB „Art up“, Dorotheenstraße 5, Quickborn. Öffnungszeiten: Donnerstags und freitags 12 bis 19 Uhr, sonnabends 10 bis 18 Uhr.

Doch zuvor wird morgen Abend um 19 Uhr die vierte Runde eröffnet. „Kunst & Kamellen“ ist der Titel. Erneut sind Werke zu sehen, die kontrastreicher kaum sein könnten. „Erotische Skulpturen und Affentheater“, so der Untertitel, der ahnen lässt, wie breit gefächert das Spektrum sein wird – von rudimentär minimalistisch bis oppulent, von jungen aufstrebenden Künstlern bis zu bekannten Namen.

Jörg Plickat, zum Beispiel: Vergangenes Jahr widmete ihm die Pinneberger Drostei eine Ausstellung mit dem Titel „Die Befragung des Raums“. In Quickborn werden mehrere streng geometrische Plastiken des Künstlers zu sehen sein. Einen krassen Gegensatz dazu liefert Günther Stimpfl, ein ehemaliger Assistent von Paul Wunderlich: Seine erotischen schwarz patinierten Bronzen sind ein Blickfang.

„Das Konzept, sowohl Hängeflächen für Bilder als auch Standflächen für Skulpturen zu nutzen, hat sich bewährt“, stellt Gercke fest. Überhaupt sind sie und Zaft mit der Resonanz auf die wechselnden Ausstellungen sehr zufrieden: „Es war verblüffend, wie viele Quickborner wir kennengelernt haben, die zu uns sagten ,Das hat uns hier gefehlt‘“, berichtet Zaft. Die Besucher seien von der Qualität der Kultur vor Ort voll des Lobs gewesen. Auch das Netzwerk an Künstlern sei durch die Ausstellungen weiter gewachsen.

Das Jahresprogramm ist in Planung

Ganz unabhängig vom Standort in der Dorotheenstraße plant der Kunstverein derzeit sein Jahresprogramm. „Am Sonntag, 5. Juni, bieten wir eine Tagesfahrt zur NordArt nach Büdelsdorf an“, kündigt Gehrcke an. Im September werde der Uetersener Maler und Bildhauer Karl-Heinz Boyke sein Buch über Walter Arno, dessen Schüler er einst war, vorstellen. „Wir freuen uns besonders, dass diese Veranstaltung in Seeth-Ekholt, wo Arno sein Atelier hatte, stattfinden kann“, sagt Gehrcke.

Eine Themenausstellung für regionale Künstler ist in den Räumen des Offenen Ateliers Quickborn für Anfang Oktober in Planung. „Eine Jury des Kulturvereins wird die Auswahl treffen“, sagt Gehrcke. Im November schließlich soll eine weitere Ausstellung im Offenen Atelier für zahlreiche kunstinteressierte Besucher sorgen. „Wir bekommen Werke aus dem Forum für Künstler-Nachlässe zur Verfügung gestellt“, berichtet Gehrcke. Mit dem Stand der Planungen ist sie überaus zufrieden: „Der Verein hat richtig Fahrt aufgenommen“, lautet ihr Fazit.

zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert