zur Navigation springen
Quickborner Tageblatt

12. Dezember 2017 | 00:20 Uhr

Quickborn : Lehnert lobt die Arbeit der Stadt

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

CDU-Landtagsabgeordneter tauschte sich mit Quickborns Bürgemeister Thomas Köppl über aktuelle Projekte aus.

von
erstellt am 15.Apr.2016 | 13:00 Uhr

Quickborn | Ein gutes Zeugnis hat der CDU-Landtagsabgeordnete Peter Lehnert gestern der Stadt Quickborn ausgestellt. Bürgermeister Thomas Köppl (CDU), der Unionsfraktionsvorsitzende Klaus-Hermann Hensel und Stadtplaner Felix Thermann empfingen ihn zum traditionellen Jahresgespräch im Rathaus.

Lehnert lobte die Fortschritte beim Wohnungsbau, der Schulsanierung und der Entwicklung der Gewerbegebiete. Für die Finanzierung von Kita-Plätzen werde er sich um eine finanzielle Unterstützung des Landes bemühen. Köppl stellte zudem Pläne für eine zweiteilige Verbindungstrasse zwischen Quickborn und Quickborn-Heide vor.

Lehnert betonte: Bei der Entwicklung des Wohnungsmarktes hebe sich Quickborn positiv von anderen Städten ab. Entscheidend sei es, Angebote in jedem Preissegment zu schaffen. „Das funktioniert vorbildlich in Quickborn“, sagte er. Andere Kommunen sorgten entweder überwiegend für Sozialwohnungen mit einem Quadratmeterpreis von 5,65 Euro oder für teures Privateigentum. Wie Köppl erläuterte, entstehen dagegen in Quickborn mit dem Gertrudenhof zwischen Feldbehnstraße und Amselweg auch Appartements in einem mittleren Preissegment.

Das Land fördert laut Lehnert solche Projekte. Über das Programm „Bezahlbarer Wohnraum“ will es innerhalb von vier Jahren den Bau von 20.000 Wohnungen subventionieren. Die Eigentümer sollen ihn im Gegenzug günstig vermieten, in Quickborn für 7,20 Euro pro Quadratmeter. Lehnert riet dazu, bei diesem Kurs zu bleiben. Denn mit dem Ausbau der AKN zur S-Bahn 21 werde der Wert der Immobilien in der Eulenstadt steigen und günstiger Wohnraum knapp. „Da ist Quickborn gefragt“, sagte der Landtagsabgeordnete.

Aus Köppls Sicht kommt das Angebot neuer Immobilien jungen Familien indirekt entgegen. Wenn Bürger im Alter seniorengerechte Wohnungen bezögen, würden ihre Häuser für die nächste Generation frei. Sie stellten für diese Zielgruppe oft die günstigste Alternative dar.

Hinsichtlich des Mangels an Kita-Plätzen versprach der Bürgermeister: „Da werden wir nachsteuern.“ Er gehe davon aus, dass bis zum 1. August eine vernünftige Regelung gefunden werde. Köppl bedauerte, dass die Stadt vor seiner Zeit zwei Kitas für die Eltern schlecht erreichbar geplant habe: die Kita Wilde 13 und die Kita Quickelbü.

Neue Ideen für Verbindungsstraße

Lehnert lobte die Schulsanierung. „Da ist Quickborn wirklich sehr gut aufgestellt“, bemerkte er. Vor dem Hintergrund des Ansturms auf das Elsensee-Gymnasiums (diese Zeitung berichtete) kündigte Köppl an, dass die Allgemeine Schulgesellschaft (ASG) in der Freien Gemeinschaftsschule am Justus-von-Liebig-Ring die dritte Quickborner Oberstufe einrichten werde, vermutlich dreizügig.

Lehnert hob die günstige Lage des Gewerbegebiets Nord an der Autobahn hervor. Ein vierter Abschnitt mit 20 Hektar soll ausgewiesen werden. Köppl schlug vor, durch dieses Areal einen Arm einer Verbindung der Ortsteile Quickborn-Zentrum und Heide zu führen. Die bestehende Gronau-Querung solle durch ein neues Bauwerk für einspurigen Pkw-Verkehr sowie für Fußgänger und Radfahrer ersetzt werden. In der Gegenrichtung sollen die Autos in einer Einbahnstraßenregelung über die alte Autobahnbrücke fahren. Fußgänger und Radler sollen dort in beide Richtungen verkehren dürfen. Hensel bemerkte: „Das werden wir ohne das Land nicht schaffen.“

Eine Lösung ohne neue Gronau-Querung schlug Köppl für den Stau auf der Bahnstraße Richtung A  7 vor. Nördlich der Brücke könnte von der Ellerauer Straße aus zwischen der Metzgerei Dimen und der Steinwerkstatt Andreas Boldt eine Umgehungsstraße nach Quickborn-Heide errichtet werden. Allerdings müssten die Firmen dafür ihre Sitze verlagern.

zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen