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Quickborner Tageblatt

20. August 2017 | 02:38 Uhr

Lautes Gelächter erfüllt den Saal

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Weihnachtsmärchen Quickborner Speeldeel führte „Pippi Langstrumpf“ auf / Erwachsene und Kinder überzeugten auf der Bühne

Quirlig, frech und für jeden Spaß zu haben: Pippi Langstrumpf hat am Wochenende zweimal den Artur-Grenz-Saal in Quickborn besucht. Wie in jedem Jahr führte die Quickborner Speeldeel ein Weihnachtsmärchen auf. „Früher haben wir immer die Klassiker wie Grimms Märchen gespielt, aber dann haben wir gemerkt, dass das zu gruselig wurde, und sind auf moderne Märchen wie Pippi Lang-strumpf und Räuber Hot-zenplotz umgestiegen“, erläuterte der Vorsitzende Jens Rapude unserer Zeitung. Mehr als die Hälfte der etwa 200 Besucher am Sonnabend waren Kinder.

Auf der Bühne standen Erwachsene sowie Mädchen und Jungen im Alter von sechs bis zwölf Jahren. „Es ist wirklich ein spannendes Zusammenspiel zwischen den Kindern und den Erwachsenen“, berichtete Raupude. Geprobt hatten die Darsteller das Stück seit Mitte Oktober zwei- bis dreimal pro Woche. „Die Schwierigkeit bestand immer darin, dass nicht alle gemeinsam proben konnten, da die Erwachsenen erst dann Zeit hatten, als es für die Kinder schon zu spät am Abend war“, so Rapude, Trotzdem hätten die Proben großen Spaß bereiten. „Jeder möchte im nächsten Jahr wieder mitmachen“, sagte der Vorsitzende.

In dem Stück zieht Pippi Langstrumpf, gespielt von Olga Keck, ohne Eltern aber mit ihrem Pferd „Kleiner Onkel“ und ihrem Affen „Herr Nielsson“ in die „Villa Kunterbunt“ ein. Dort freundet sie sich mit den Nachbarskindern Annika und Tommy an. Jedoch eckt das quirlige Mädchen bei den Erwachsenen und vor allem bei Frau Prysselius immer wieder an. Diese versucht, das Mädchen mit Hilfe von zwei Polizisten in ein Kinderheim zu bringen, doch Pippi weigert sich und spielt ihnen weiterhin Streiche. So bringt sie auch bei einer Gartenparty die spießigen Erwachsenen durch ihr Fehlverhalten zur Verzweifelung. Zudem gastiert in der Stadt ein Zirkus, bei dem viele Talente auftreten. Die Diebe Blom und Klang versuchen während dieser Aufführung, an Pippis Geld heranzukommen, doch das starke Mädchen kann sich wehren. Am Ende kommt Pippis Vater, ein verschwunden geglaubter Seeräuber, zu seiner Tochter zurück und alle Charaktere feiern ein großes Wiedersehensfest.

Die Kinder waren begeistert und hörten kaum noch auf zu lachen. Während einer kurzen Pause sangen die Schauspieler mit ihnen den Titel „Pippi Langstrumpf“ und ein norddeutsches Weihnachtslied. „Es macht große Freude, vor Kindern zu spielen“, erklärte Raupude.

Nach der Aufführung lernten die Kleinen die Schauspieler persönlich kennen. „Ich fand alles lustig. Aber am lustigsten war, als die Polizisten auf Pippis Trick reingefallen sind“, berichtete der fünfjährige Zuschauer Mads. „Ja, das war lustig, als die auf dem Dach gezittert haben“, schloss sich Mavid (5) ihm an.

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