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Langeloh: Politik soll mehr für den Sport tun

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erstellt am 18.Mai.2013 | 01:14 Uhr

Quickborn | Uwe Langeloh ist seit 1947 Mitglied im TuS Holstein Quickborn. Er selbst bezeichnet sich als "bunter Hund in Sachen Fußball". Vor einer Woche hat er sich laut eigener Angaben auf dem Wochenmarkt bei den Politikern beschwert, die dort Wahlkampf machten: "Nicht nur ich, sondern viele Fußballer und Sportler anderer Sparten, gleich welcher Vereinszugehörigkeit, bemängeln, dass keine Quickborner Partei den Punkt Sport in ihrem Wahlprogramm richtig und dem Stellenwert entsprechend aufgenommen hat. Nur die CDU hat kurze Anmerkungen zum Sport in ihrer Wahlbroschüre herausgebracht", sagt er.

Dass für den Sport nicht genug getan werde, belegt er mit Beispielen: "Fakt ist, dass der Rasenplatz im Holsten Stadion seit Sonntag, 25. November, bis Mitte Juli 2013 für den älteren Nachwuchs und den Herren-Bereich nicht benutzbar war und ist. Der TuS Holstein Quickborn hat aber feste Werbeverträge mit den Sponsoren", sagt Langeloh. Grund für die Sperrung sei, dass der Platz nicht bespielbar sei. Langeloh bezweifelt, dass dort in den Strafräumen - wie in den Jahren zuvor - ein neuer Kunstrasenplatz verlegt werde: "Man hat jetzt Mutterboden aufgetragen."

Auch der Grandplatz sei nicht optimal zu nutzen, denn die rote Oberschicht werde durch das dauernde Abschleppen immer dünner und eine gesundheitsschädliche Schlacke trete dadurch an die Oberfläche. "Eine tickende Zeitbombe", so Langeloh. Und weiter: "Ich spreche auch im Namen vieler Ehrenämtler, denn diese leisten für den Sport eine sagenhafte Arbeit und sind nicht mit Geld zu bezahlen. Sie wollen kein Geld, aber sie wollen ernst genommen werden."

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