zur Navigation springen

Quickborn/Ellerau : L 76 war nach schwerem Unfall voll gesperrt

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

18 Jahre alter Quickborn wird bei einer Kollision von drei Fahrzeugen auf der Ellerauer Straße zwischen der gleichnamigen Gemeinde und Quickborn schwer verletzt.

shz.de von
erstellt am 22.Mär.2015 | 14:30 Uhr

Quickborn/Ellerau | Die Landesstraße 76 ist am Sonnabend nach einem Verkehrsunfall zwischen Quickborn und Ellerau für knapp zwei Stunden voll gesperrt worden. Bei der Kollision, die sich gegen 19 Uhr ereignete, wurden ein Mann schwer, aber nicht lebensgefährlich, sowie eine Frau und zwei Kinder im Alter von elf und zwölf Jahren leicht verletzt. Das teilte Polizeisprecherin Silke Westphal gestern mit.

Laut der Beamtin ist ein silbergrauer BMW X3 oder X5 von der Straße Am Mühlenberg nach links auf die Ellerauer Straße eingebogen, während dort gerade ein Überholmanöver stattfand. „Die überholenden Fahrzeuge mussten scharf bremsen und konnten nicht mehr sicher einscheren“, berichtete Westphal weiter. Der 18 Jahre alter Quickborner Fahrer eines VW Golf sei dabei in den Gegenverkehr gekommen und dort mit einem BMW X1 zusammengestoßen. Ein dahinter fahrender VW Polo sei daraufhin in die beiden Autos geknallt.

Rettungskräfte brachten den schwer verletzten Quickborner in die Klinik nach Hamburg-Altona, die Fahrerin des BMW X1, eine 40 Jahre alte Ellerauerin, sowie die beiden Kinder ins Heidbergkrankenhaus nach Hamburg-Langenhorn. Der 18 Jahre alte VW Polo-Fahrer aus Ellerau blieb laut Westphal unverletzt.

Nach Auskunft der Polizei entstand bei dem Unfall sowohl am VW Golf als auch am BMW X1 wirtschaftlicher Totalschaden. Sie wurden abgeschleppt. Insgesamt beliefe sich der Schaden auf etwa 30000 Euro.

Der Fahrer des BMW X3 oder X5, ein etwa 60 Jahre alter, 1,80 Meter großer Mann mit Bart habe den Unfallbeteiligten noch etwas zugerufen. Danach sei er weitergefahren, so Westphal weiter. Die Quickborner Polizei sucht nun nach ihm. Hinweise nimmt sie unter Telefon (04106) 63000 entgegen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen