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Quickborn : Kunstrasen für eine halbe Million

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Im Holstenstadion am Harksheider Weg entsteht derzeit für 450.000 Euro ein neuer Fußballplatz. Einweihung am 20. September.

Quickborn | Große Vorfreude herrscht dieser Tage bei den Fußballern des Tus Holstein Quickborn und des 1. FC Quickborn: Bald verfügen beide Vereine der Eulenstadt über eine weitere Spielstätte. Für den neuen Kunstrasenplatz im Holstenstadion am Harksheider Weg hat die Stadt Quickborn im Haushalt 460.000 Euro bereitgestellt. Die Arbeiten laufen derzeit, offiziell eingeweiht wird der Platz am 20. September.

Anfang des Jahres hatte die Politik grünes Licht für die lang ersehnte Erneuerung gegeben. „Wir sind etwas vor der Zeit, der Platz wird Ende August fertig sein“, erklärte Fachbereichsleiterin Birgit Raphael auf Nachfrage. Der Vorteil an der Baumaßnahme, deren tatsächliche Kosten sie auf 450.000 Euro beziffert, liege klar auf der Hand: „Damit können die Vereine nun auf zwei Kunstrasenplätzen spielen.“ Denn ein weiterer existiert bereits im Sportzentrum am Ziegenweg, wo der 1. FC Quickborn seine Heimpartien austrägt. Die Erneuerung des Platzes im Holstenstadion sei überfällig gewesen, betonte Raphael: „Der Tennenplatz war fast 50 Jahre alt und nicht mehr bespielbar.“

Wenn die Arbeiten abgeschlossen sind, herrschen im Holstenstadion gute Bedingungen: Außer dem neuen Platz existieren noch ein Geläuf aus Naturrasen sowie ein Klein-Spielfeld, das ebenfalls mit einer Kunstrasenoberfläche versehen ist. Auch Abendspiele sind auf dem neuen Platz problemlos möglich. Die Flutlichtanlage ist laut der zuständigen Tiefbauingenieurin Bärbel Bohlmann schließlich erst zwei Jahre alt. „Die Strahler müssen jetzt nur noch neu ausgerichtet werden“, berichtete Raphael.

Doch zuvor muss die Spezialfirma aus Recklinghausen ihre Arbeiten am Boden abgeschlossen haben. Anfang dieser Woche verlegte sie 26 Bahnen Kunstrasen, jede einzelne vier Meter breit und 64 Meter lang. „Zuschneiden, verlegen und verkleben – pro Bahn brauchen wir etwa 15 Minuten“, erklärte Sascha Schmunk, der derzeit mit drei Kollegen im Holstenstadion tätig ist.

Spezialisten aus dem Ruhrgebiet

Das Unternehmen aus dem Ruhrgebiet hat sich auf das Verlegen von Kunstrasen spezialisiert. Eine Woche rechne man für einen Kunstrasen, berichtete Schmunk: „Zwei Tage für den Rasen, zwei Tage für die Linierung, zwei Tage für Sand und Granulat, ein Tag ist Puffer.“

Da der Rasen nicht mit dem Boden verklebt werde, sei Sand notwendig für die Bodenhaftung, so der Spezialist: „Das Granulat sorgt dann für die Elastizität.“ Offiziell eingeweiht wird die neue Spielfläche am Sonntag, 20. September. Dann treffen ab 14.45 Uhr zwei Auswahlmannschaften aus Politik und Rathaus aufeinander. „Die Spielzeit wird zwei mal 20 Minuten betragen“, erklärte der zuständige Fachbereichsleiter Carsten Möller.

Und wie läuft die Kaderplanung? „Die Politiker habe ich angeschrieben, aber sie sind wohl noch in der Findungsphase“, berichtete Möller scherzend. Für die Verwaltungsmannschaft gebe es indes „schon Bewerber“, sagte der Rathausmann, „wir kriegen schon eine schlagkräftige Truppe zusammen“. Möller hofft, dass das Spiel keine reine Männerangelegenheit wird: „Zwei gemischte Teams wären toll.“

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erstellt am 15.Aug.2015 | 10:00 Uhr

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