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Quickborner Tageblatt

16. Dezember 2017 | 01:28 Uhr

Quickborn : Kummerkasten jetzt online

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Unter dem Titel „Doc Fits Kasten“ bietet die Stadtjugendpflege jungen Quickbornern anonym Hilfe an.

shz.de von
erstellt am 21.Feb.2015 | 10:00 Uhr

Quickborn | Seit Kurzem finden Besucher auf der Internetseite der Stadtjugendpflege Quickborn ein neues Symbol vor. Darüber steht in roten Lettern: „Doc Fits Kasten“. Was früher nur auf Papier möglich war, geht jetzt online. Dennoch hat Birgit Hesse, Quickborns Stadtjugendpflegerin, noch einmal einen Briefkasten dabei, als sie über die Neuerung informiert.

Der Kummerkasten dürfte vielen Quickbornern bekannt sein. Er hängt seit mehr als einer Dekade in verschiedenen Einrichtungen. Seit mehr als einer Dekade werfen Kinder und Jugendliche ihre Sorgen hinein. Auf dass sich der Empfänger, der Fachbereich Jugend, mit ihnen befasst und vielleicht sogar eine Lösung parat hat. „Wir haben uns zusammengesetzt und beschlossen, dass es zeitgemäßer ist, das online zu machen“, sagt Hesse. Ab sofort können junge Quickborner nun eine E-Mail schicken – anonym und unkompliziert. Nur zwei Leute im Rathaus haben einen Zugang zum Mail-Postfach, versichert Hesse. Und wie man anonym eine E-Mail versende, das wüssten die jungen Leute schon, ist sie sich sicher. „Kein Thema ist tabu. Jedes Anliegen wird von uns beantwortet“, so die Stadtjugendpflegerin.

Liebe, Stress mit den Eltern, Orientierungslosigkeit, Sorgen um Freunde oder Angehörige – all das beschäftigte in den vergangenen Jahren jene, die Post im Kummerkasten hinterließen. Auch weiterhin befasst sich ein fünfköpfiges Team der Stadtjugendpflege mit den Anliegen und bietet Hilfestellung aller Art an. „Die anonyme Möglichkeit erleichtert den ersten Kontakt und kann später durchaus zu einem persönlichen Zusammentreffen führen“, sagt Hesse. www.stadtjugendpflege-quickborn.de

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