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Boule-Bahn und Wildkräuterwiese : Kultur-Verein Quickborn und Heinrich Kut stellen Projekte zur Verschönerung der Stadt vor

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Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Der Kultur-Verein Quickborn will eine Wildkräuterwiese ansäen. Heinrich Kut (Grüne) möchte daneben Sitzbänke aufstellen und eine Boule-Bahn anlegen lassen.

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erstellt am 19.Apr.2016 | 14:00 Uhr

Quickborn | Noch gleicht sie einem Hundeklo. Bis zum Sommer soll sich die städtische Wiese zwischen dem Quickborner Bahnhof und dem Harksheider Weg entlang der Gleise in ein blühendes Fleckchen der Naherholung verwandeln. Der Kultur-Verein Quickborn will eine Wildkräuterwiese ansäen. Heinrich Kut (Grüne) möchte daneben Sitzbänke aufstellen und eine Boule-Bahn anlegen lassen.

„Ich hoffe, dass wir im Juli oder Anfang August anfangen können zu spielen“, sagte er gestern. Eine Firma soll die Bahn auf der Seite Richtung Forum fachgerecht anlegen. Mit Maßen von 15 mal vier Metern wird sie Wettkampfmaßstäbe erfüllen. Kut rechnet mit Kosten in Höhe von 5000 Euro, die aus dem Etat der Stadtjugendpflege finanziert werden sollen. Die Stadtwerke Quickborn wollten Bänke sponsern. Außerdem soll ein Schild mit den Spielregeln aufgestellt werden.

Bisher trafen sich Kut und acht bis zehn Bekannte hin und wieder zum Boule-Spielen auf einem Weg hinter dem Rathaus. Die Probleme dort: Der Boden ist uneben. Außerdem mussten sie immer wieder das Spiel unterbrechen, um Fußgänger und Radfahrer passieren zu lassen. „Ich möchte diese Bahn haben, damit alle die, die Lust dazu haben, vernünftig spielen können“, sagte er. Die Lage an den Gleisen sei ideal. „Man stört keinen“, so Kut. Zugleich würden viele Menschen die Anlage sehen.

Für die Boule-Bahn wird Erde ausgehoben, die aufgeschüttet werden soll. Aktive des Kultur-Vereins möchten auf diesem Wall und dem Rest des etwa 400 Quadratmeter großen Grünstreifens heimische Blumen aussäen. Sie wollen die erste von etwa sechs Wildkräuterwiesen in Quickborn anlegen. Mitglied Peter Gudelius sagte gestern: „Einmal ist es etwas für das Auge, zum anderen auch für die Insekten.“ Deren Bestand sei im Stadtgebiet dramatisch zurückgegangen. Die Quickbornerin Gisela Oden stellte fest, dass in einem Birkenwäldchen auf der anderen Seite der Gleise von einst fünf Bienenarten nur noch zwei übrig seien.

Der Hauptausschuss hatte 1500 Euro für das Projekt bewilligt. Der Umweltausschuss genehmigte den Standort für eine zweijährige Testphase. Der Verein darf sich eine Firma aussuchen, die das Gelände auf Kosten der Stadt vorbereitet. Sie zahlt zudem 500 Euro für Saatgut. Der Kultur-Verein soll die Wiese pflegen. Weitere will er am Artur-Grenz-Saal, am Bahnübergang Harksheider Weg, im Birkenwäldchen, an einem Eichenhof an der Ellerauer Straße, an den Ecken Ellerauer Straße/Ziegenweg und Jahnstraße/Harksheider Weg anlegen.

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