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CDU Quickborn : Kruse überlässt Kluge das Ruder

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Das Personalkarussell dreht sich bei der CDU. Die Gronauquerung ist das Thema Nummer eins.

von
erstellt am 17.Sep.2014 | 10:00 Uhr

Quickborn | Fast sechs Jahre lang war er das Gesicht des Quickborner Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt: Jörn Kruse (CDU). Der Quickborner hat Junges Wohnen 1 und 2, Plusbau und das neue Wohnbaugebiet in Quickborn Heide mit auf den Weg gebracht.

Nun gibt der Quickborner seinen Posten als Vorsitzender und auch sein Ratsmandat ab. „Aus beruflichen Gründen“, sagt der Diplom-Betriebswirt während der von der CDU einberufenen Pressekonferenz im Sitzungszimmer des Rathauses. Kruse erinnert sich noch an seine erste Sitzung – als es um Junges Wohnen 1 ging: „Mehr als 100 Bürger waren anwesend. Die Zuhörer waren auf Krawall gebürstet. Eine erste Herausforderung“, sagt er.

Eine Leben ohne Lokalpolitik? Das kommt für Kruse nicht in Frage. Seine Arbeit im CDU-Stadtverband und im Kreistag wird er weiter verfolgen. Und dabei immer die Belange von Quickborn im Auge haben. Kruse übergibt nun das Ruder an Wolfgang Kluge, der in seinem Berufsleben als Bankkaufmann tätig war. Kruses Nachfolger in der Ratsversammlung wird Joseph Raesfeld, den Bürgervorsteher Henning Meyn (CDU) am 29. September in der Ratsversammlung offiziell einführen wird. Raesfeld, ein gebürtiger Westfale, ist bereits seit Mitte vergangenen Jahres als bürgerliches Ausschussmitglied im Ausschuss für kommunale Dienste tätig. Dort hat er sich intensiv mit dem Thema Schulzentrum Süd beschäftigt.

Und noch einmal muss sich das Personalkarussell bei der CDU drehen, denn der Wegfall von Kruse im Ausschuss führt zu einem weiteren freien Sitz: Diesen nimmt künftig Holger Fehrmann ein: Auch er ist kein Unbekannter in der Quickborner Lokalpolitik: Der 45-Jährige ist als CDU-Ratsmitglied im Aufsichtsrat der Stadtwerke GmbH tätig.

„Der Beruf geht in jungen Jahren vor. Mit dem Ersatz haben wir aber eine gute Lösung gefunden“, sagt Fraktionsvorsitzender Klaus Hensel.

Kluge ist ein „alter Hase“: Seine kommunalpolitischen Tätigkeiten reichen bis in die 1970er Jahre zurück. Bereits seit 2008 ist der Ratsherr Mitglied im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt und verfügt über umfangreiche Erfahrungen auf dem Gebiet der Stadtplanung. „Dinge, die in der Vergangenheit gelaufen sind, kann ich aus eigener Anschauung beurteilen“, sagt Kluge. Kruse habe er bei der Realisierung der Wohnprojekte im Ausschuss für Stadtentwicklung unterstützt. „Es gab Widerstand in der Bevölkerung, der aber dem Verständnis gewichen ist, dass Quickborn nicht vergreisen darf. Unsere Hauptaufgabe war es, mehr Menschen für Quickborn zu begeistern“, sagt er.

Eine seiner Hauptaufgaben in den nächsten Monaten sieht er darin, das Projekt Gronauquerung (die geplante Umgehungsstraße vom Gewerbegebiet bis in die City) voranzubringen, um die Anwohner der stark befahrenen Bahnstraße zu entlasten. „Die Ortsverbindungsstraße liegt mir sehr am Herzen. Manche machen sich Sorgen um das Gronautal. Ich mache mir Sorgen um die Bewohner der Bahnstraße, die die Abgase einatmen müssen.“
 

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