Umbau Schulzentrum Süd : Kostenfrage in Quickborn: FDP fordert Antworten

Anteil der Sanierungskosten für die Grundschule am Standort Schulzentrum-Süd betragen etwa 3,4 Millionen Euro.

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14. Juli 2015, 16:00 Uhr

Quickborn | Kurz vor der Sommerpause beschäftigt ein Streitthema die Quickborner Ausschüsse für Bildung, Kultur und Freizeit sowie für kommunale Dienstleistungen. Die Politiker beraten am Dienstag über einen FDP-Antrag zur Kostenaufschlüsselung der Umbaumaßnahmen für das Schulzentrum Süd in Verbindung mit dem seit Jahren beschlossenen Umzug der Goethe-Schule.

Der Antrag steht unter Tagesordnungspunkt sieben als Beschlussvorschlag zur Diskussion. Der Auftrag an die Verwaltung sieht die Beantwortung mehrerer Fragen vor. Die FDP will unter anderem wissen, wie hoch aktuell der Kostenanteil der Goethe-Schule an der Gesamtsumme für die Sanierung des Schulzentrums Süd ausfällt.

Zudem möchten die Liberalen eine Antwort darauf erhalten, welche Kosten für die Sanierung zu veranschlagen wären, wenn das Gebäude der ehemaligen Realschule Heidkamp künftig allein vom Elsensee-Gymnasium genutzt werden würde. Weiterhin interessiert sich die FDP für die kalkulierten Kosten für den geplanten Zwischenbau am Schulzentrum Süd sowie für die Summe, die für die Sanierung der alten Turnhalle am jetzigen Standort der Grundschule fällig wäre.

Liberale sehen günstigere Variante

Die FDP begründet den Antrag unter anderem damit, die bisher genannten Kosten seien unvollständig „und in der Öffentlichkeit nicht nachzuvollziehen“. Bürgermeister Thomas Köppl (CDU) hatte Mitte Juni in einer auf der Stadt-Webseite einzusehenden Bürgerinformation den „Anteil der Sanierungskosten für die Grundschule am Standort Schulzentrum-Süd“ mit „geschätzt 3,4 Millionen Euro“ angegeben. Danach liege die zu investierende Summe „deutlich unterhalb der Sanierungs- beziehungsweise Neubaukosten am jetzigen Standort mit angenommenen sieben Millionen Euro“.

Die FDP sieht indes eine kostengünstigere Variante, durch die der Schulstandort – so wie seit Monaten vehement vom Elternbeirat gefordert – erhalten bliebe. Wie aus dem Antrag hervorgeht, bezieht sie sich dabei auf eine aktuelle Information der Verwaltung. Danach fielen durch eine zweizügige Sanierung Kosten in Höhe von zirka vier Millionen Euro an.

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