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Quickborner Tageblatt

13. Dezember 2017 | 08:41 Uhr

Köppl besiegt Krämer mit 50,77 Prozent

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Bürgermeisterwahl Monate später Rechtsstreit

von
erstellt am 28.Dez.2016 | 16:00 Uhr

Mit 50,77 Prozent der Stimmen gewann Thomas Köppl (CDU) am 24. April die Wahl zum Quickborner Bürgermeister. Seine Herausforderin Annabell Krämer (FDP, kleines Foto) erhielt 124 Voten weniger als er.

Der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Jens-Olaf Nuckel deutete den Wahlausgang als Warnsignal für Köppl. Der 51-Jährige trat am 1. November seine dritte Amtszeit an.

Den einzigen Einspruch gegen das Ergebnis wies das Kieler Innenministerium am 20. Juni zurück. Der Erzieher Bernd Godenrath hatte vor allem die Verwahrung der Stimmzettel bis zur Auszählung hinterfragt, die laut Behörde aber rechtmäßig gehandhabt wurde.

Auch nach der Wahl gerieten die Kandidaten aneinander. Am 23. September warf Krämer Köppl vor, im Hauptausschuss den Zuwachs im Stellenplan im Bereich der Geflüchtetenbetreuung verharmlost zu haben. Köppl strebte daraufhin eine Unterlassungsklage gegen sie an, die das Verwaltungsgericht in Schleswig am 4. November zurückwies. Das Gericht wertete den Streit als rein politische Auseinandersetzung, bei der Köppls Rechte nicht verletzt worden seien.

Krämer bereitet sich mittlerweile auf die Landtagswahl am 7. Mai 2017 vor. Der schleswig-holsteinische FDP-Parteitag wählte sie am 13. November auf Platz 6 der Kandidatenliste, mit dem sie gute Chancen auf einen Einzug in das Parlament hat.

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