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Quickborn : Kita-Schwimmkurse: FDP redet mit DLRG

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Liberale wollen Projekt retten – und suchen nach Kooperationsmöglichkeiten.

von
erstellt am 11.Feb.2014 | 16:00 Uhr

Quickborn | „Wir bedauern die Entscheidung des Ausschusses für Kinder, Jugendliche und Soziales, unser vorgeschlagenes Pilotprojekt, das vorerst von der Verwaltung geprüft werden sollte, abzulehnen“, sagt FDP-Fraktionsvorsitzende Annabell Krämer. Die FDP werde weiterhin nach Kooperationsmöglichkeiten mit der DLRG suchen, um vielleicht doch noch einen Weg zu finden, wie sich Schwimmkurse am Vormittag realisieren lassen.

Wie berichtet, hatten die Liberalen angeregt, dass jedes Kind im Vorschulalter, das eine Quickborner Kita besucht, im letzten Kindergartenjahr die Möglichkeit erhält, vor der Einschulung das Schwimmen zu erlernen. Im Mai sollte das Projekt ursprünglich starten. Doch SPD, CDU und Die Grünen stimmten dagegen. Begründet wurde die Ablehnung unter anderem damit, dass die Grundschulen den Auftrag hätten, ein Schwimmenlernen aller Schüler zu gewährleisten, aber nicht die Kindergärten. Außerdem gebe es in den Kitas nicht genügend Personal für solch ein Projekt.

Die FDP sieht das anders: „Wohl gibt es Richtlinien, die insbesondere beim Schwimmunterricht mit kleinen Kindern zu beachten sind. Diese wären aber mit zumutbaren Anstrengungen erfüllt worden “, führt Krämer aus. So sei es zum Beispiel bekannt, dass für optimale Rahmenbedingungen ein abgegrenztes Lehrschwimmbecken empfohlen wird. Krämer: „Fest steht, dass die DLRG in all den Jahren bewiesen hat, dass sehr gute Schwimmkurse auch im Nichtschwimmerbereich unseres Quickborner Freibads durchführbar sind – auch ohne die empfohlene Wassertemperatur von 31 bis 34 Grad.“

Die von SPD und CDU vorgebrachten Bedenken bezüglich umfangreicher Versicherungsanforderungen und personeller Kapazitäten wären zum Beispiel Gegenstand der Prüfung durch die Verwaltung gewesen. „Wir sind überzeugt, dass man hier eine Lösung gefunden hätte“, betont Krämer.

Aufgrund der Jahrgangsmischung in den Quickborner Kitas beliefe sich die durchschnittliche Teilnehmerzahl auf sechs bis acht Kinder, die von einer Erzieherin begleitet werden könnten. „Die erforderliche Schwimmaufsicht wäre bei unserem Vorschlag durch die anwesenden Freibadangestellten, die DLRG und Ehrenamtliche mit den erforderlichen Befähigungen erfolgt“, sagt Krämer. Und sie berichtete, dass die Nachfrage nach Seepferdchenkursen das DLRG-Angebot am Nachmittag schon jetzt übersteige.

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