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Quickborner Tageblatt

22. Oktober 2017 | 23:13 Uhr

Kinderhilfswerk feiert 30. Jahrestag

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Kinderfest Quickborner Verein stellt „Riesenprogramm“ auf die Beine / Unterstützung von der Stadt, den Stadtwerken und dem Bürgerverein

Dass das Kinderhilfswerk Quickborn in diesem Jahr schon seinen 30. Geburtstag feiern würde, hätte selbst Richard Janssen nicht gedacht. „Da musste ich selbst einmal nachrechnen und war über den Jahrestag sehr überrascht“, sagte der Vorsitzende des Kinderhilfswerks.

Den Geburtstag des Vereins werden die Mitglieder mit einem großen Kinderfest am Sonnabend, 2. September, feiern. In der Zeit von 14 bis 18 Uhr erwartet die Besucher auf dem Quickborner Rathausplatz ein „Riesenprogramm“. Dazu zählen der Clown Mücke, Trommelzauber, eine Märchenreise mit Konzilius, ein Hochseil, ein großes Holzspektakel und die Jugend Brassband Quickborn. „Dieser Tag ist den Kindern gewidmet“, betonte Janssen.

In 30 Jahren hat das Kinderhilfswerk Spenden in Höhe von 800  000 Euro erhalten. „Außerdem konnten wir mehr als 500 Kindern Nachhilfe im Wert von etwa 175  000 Euro bieten“, sagte Janssen. Die Nachhilfe habe sich das Kinderhilfswerk bereits seit vielen Jahren auf die Fahne geschrieben. „Es ist eine Tür in eine erfolgreiche Zukunft. Kinder dürfen nicht schon in jungem Alter zu Verlierern gemacht werden“, sagte der Vorsitzende. Außerdem sei es dem Verein über die Jahre gelungen 2500 Kinder zu beschenken, im Wert von 125  000 Euro.

Laut Janssen sollen für das Kinderfest keine Geldspenden angerührt werden. „100 Prozent der Spenden gehen zu 100 Prozent an die Kinder“, sagte er. Für das Fest wird der Verein unter anderem von den Quickborner Stadtwerken mit einer Spende von 2500 Euro unterstützt. „Auf den außerordentlichen Beitrag zu einem sozialen Miteinander kann der Verein zu Recht stolz sein – er ist heute wichtiger denn je“, sagte Panagiotis Memetzidis, Geschäftsführer der Stadtwerke Quickborn. Auch Horst Alsmöller von der Bürgerstiftung der Volksbank Pinneberg-Elmshorn betonte die jahrelange Verbundenheit mit dem Kinderhilfswerk. „Damit war es für uns eine Selbstverständlichkeit, uns an den Kosten der Jubiläumsfeier zu beteiligen“, sagte Alsmöller.

„Das Kinderhilfswerk hat es immer geschafft, große Probleme problemlos zu meistern“, sagte Bürgermeister Thomas Köppl (CDU). Der Verein arbeite unbürokratisch und „was eigentlich nicht möglich ist, macht das Kinderhilfswerk möglich“. Unbürokratische Hilfe sei manchmal notwendig, um zügige Entscheidungen treffen zu können. „Die Quickborner stehen zu dem Kinderhilfswerk“, bekräftigte der Bürgermeister.

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