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Quickborner Tageblatt

13. Dezember 2017 | 20:13 Uhr

JuRa setzt auf Mitbestimmung

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Martina Niehusen legt dem Sozialausschuss überarbeitetes Konzept der Hasloher Jugendarbeit vor / Wünsche werden berücksichtigt

von
erstellt am 24.Mai.2014 | 14:07 Uhr

Es ist die Mischung aus offener Jugendarbeit, festen Angeboten und Ausflügen, die den Hasloher „JugendRaum“ (JuRa) für Jungen und Mädchen attraktiv macht. Leiterin Martina Niehusen, die von allen „Tinka“ gerufen wird, berichtete im Sozialausschuss über ihre Arbeit und händigte den Mitgliedern des Gremiums das überarbeitete Konzept aus.

„Seit einem Jahr haben wir zwei Jugendliche im Vorstand, die sehr aktiv sind“, sagte Niehusen. Selbstständig hätten beide schon mehrfach Feste organisiert und Projekte angeboten. Genau das sei im Konzept unter dem Punkt „Partizipation“ beschrieben: Statt des bloßen Konsums von Angeboten, sollen die Jungen und Mädchen ihre Wünsche und Ideen äußern und diese – unter Aufsicht und mit Hilfe von Niehusen – in die Tat umsetzen. So wie das Billard-Turnier Ende des vergangenen Jahres. „Jeden Monat gab es ein Turnier. Die Sieger dieser Wettkämpfe durften dann zum Abschlussturnier gegeneinander antreten“, berichtet Niehusen. Die Teilnehmer und auch die Zuschauer seien so begeistert gewesen, dass in diesem Jahr erneut Turniere stattfinden werden.


Klettern im Hochseilgarten


Auch im Bereich der festen Angebote dürfen die Besucher des JuRa mitreden: „Es gibt jeden Monat ein neues Thema in der Kreativ-Werkstatt, das die Kinder mitbestimmen“, so Niehusen weiter. Auch die Projekte, die in den Ferien angeboten werden, gehen häufig auf Vorschläge der Jugendlichen zurück. Neu im Programm sind die Ausflüge in den Hasloher Klettergarten im Pfingstwald. Mit der Umsetzung eines besonderen Wunsches ist Niehusen derzeit beschäftigt: „Die Jungs haben sich eine LAN-Party gewünscht – da müssen noch technische und rechtliche Details geklärt werden“, erlärt Niehusen. Etwas schmaler als gewohnt fällt das Sommercamp aus. „Diesmal können nur jeweils sieben Kinder aus Bönningstedt und Hasloh mitkommen“, so Niehusen. Das Ziel, der Arendsee, hat übrigens der Praktikant vorgeschlagen.

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