zur Navigation springen

Quickborn : Jugendgipfel: „Wir wollen etwas bewegen“

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Gruppen der katholischen St. Marien-Gemeinde stellen sich während des ersten Jugendgipfels vor. Das Projekt erhält Förderung.

shz.de von
erstellt am 08.Sep.2014 | 12:00 Uhr

Quickborn | „Sei dabei!“ war die Losung für den ersten Jugendgipfel 2014 der katholischen St. Marien-Kirchengemeinde am vorigen Sonnabend. Im Freigelände hinter dem Gemeindehaus stellte das junge Organisations-Team am Nachmittag zahlreiche Aktivitäten zum Kennenlernen und Mitmachen vor.

„Wir wollen etwas bewegen und vor allem erreichen, dass die jungen Gemeindemitglieder unsere Angebote für ihre Freizeitgestaltung nutzen“, sagte die Studentin Liessa Bräuniger, die mit Christine Malewski und Maria Schmidt, den Pfadfinder-Gruppen und ehemaligen Firmlingen die Werbetrommel gerührt hatte.

Lukas Hodel (24), Student und Pfadfinder, hatte Kontakt zum Kreisjugendring hergestellt, um sich mit dem Projekt beim Ideen- und Aktionswettbewerb „Jugendinitiative mit Pfiff“ zu bewerben. Immerhin gelang es dem Quickborner, mit dem Jugendgipfel 2014 unter die zehn interessantesten Projekte zu kommen, die finanziell gefördert werden.

Kein Wunder, dass alle teilnehmenden Jugend-Gruppen und auch die Pfadfinder hoch motiviert waren. Es gab zahlreiche Quiz- und Geschicklichkeitspiele wie Kistenstapeln, Tischfußball, Lagerfeuer im großen Jurte-Zelt, Foto-Studio, ein Kuchenbüfett sowie eine Bar mit alkoholfreien Cocktails und Soft-Drinks. Beim Mädchen-Sportkursus „Body Circle“, konnte die Geschicklichkeit bei schwungvollen Hula-Hoop-Vorführungen bewiesen werden. Auch für das Zeltlager 2015 in Brundorf bei Bremen für Mädchen und Jungen  (8-14 Jahre) wurde schon geworben.

Der am Abend geplante Open-Air-Gottesdienst mit Musik auf dem Kirchplatz musste wegen des heranziehenden Gewitters in die St.Marien-Kirche verlegt werden. Pfarrer Wolfgang Guttmann sagte zu dem Engagement der Jugendgruppen: „Es passt zusammen, dass junge Leute sich in der Gemeinde selber darstellen. Es muss einen Ort für sie geben, wo sie ihre Freizeit kreativ gestalten und angstfrei leben können. In diesem Bemühen wollen wir sie tatkräftig unterstützen.“

Auf die besondere Form des Open-Air-Gottesdienstes angesprochen, wies der Pfarrer darauf hin, dass bereits nach der Fertigstellung der neuen St. Marien-Kirche Gottesdienste beim Ausländerfest draußen gefeiert wurden. Das nächste Ausländerfest der St.Marien-Kirchengemeinde mit Musik, Tanz und kulinarischen Spezialitäten aus aller Welt findet am Sonnabend, 27. September, von 12.30 Uhr bis 22 Uhr statt.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen