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Seit 50 Jahren das Kind im Fokus : JubiläumsJahr beim Zauberbaum in Quickborn

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Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

In der städtischen Kindertagesstätte „Zauberbaum“ betreuen im Jubiläumsjahr 30 Mitarbeiter 150 Mädchen und Jungen.

Quickborn | Die Buchstaben, die an der städtischen Kindertagesstätte (Kita) „Zauberbaum“ bunt verkünden, was Besucher hier vorfinden, sind fast genauso alt wie die Quickborner Einrichtung selbst. Seit 50 Jahren werden Mädchen und Jungen in dem Gebäude und auf dem Gelände in der Kampstraße betreut.

Damals zog Leiterin Elisabeth Heyden mit ihren Schützlingen aus einem Holzhaus in das neu gebaute Gebäude. „Die Tanten, wie man einst die Erzieherinnen nannte, hatten damals weiße Schürzen an“, sagt Edeltraud Wiebe, seit 1975 Leiterin der Kita „Zauberbaum“.

Inzwischen hat sich nicht nur die Bekleidung der Erzieher gewandelt, sondern auch einiges innerhalb der Kita. „Die Veränderungen haben es immer ein Stück besser gemacht, auch innerhalb der Pädagogik ist viel passiert“, sagt Wiebe. Diese sei mehr auf das Kind abgestimmt worden. Unter dem Motto „Das Kind im Mittelpunkt“ betreuen inzwischen 30 Mitarbeiter 150 Mädchen und Jungen. Drei Hortgruppen gibt es, außerdem zwei familienähnliche Gruppen, eine Integrations-, eine Ganztags-, drei Kita- sowie zwei Elementargruppen. Die ganztags betreuten Kinder sind zwischen 18 Monaten und sechs Jahren alt.

In den Anfängen waren es nur fünf Kinder, die gemeinsam mit den „Tanten“ spielten und lernten. „Inzwischen bringen schon Großeltern, die ihre eigenen Kinder hergebracht haben, ihre Enkel zu uns“, berichtet Wiebe.

Beim Blick ins Fotoalbum erinnert sie sich an viele Meilensteine der Kita-Geschichte. Bei einem Foto von 1969 zeigt sie lachend auf ein altes Auto, auf dem zahlreiche Kinder spielen. „Heutzutage würde das gar nicht mehr gehen“, sagt sie. Der Spielplatz der Einrichtung wurde im Laufe der Jahre mehrfach neu gestaltet worden und auch im Inneren tut sich einiges, um den Ansprüchen der Pädagogik gerecht zu werden. Im kommenden Jahr wird die energetische Sanierung fortgesetzt, deren Auftragsvolumen 1,5 Millionen Euro beträgt. 1988 wurde die Bewegungshalle gebaut, die noch immer eins der Herzstücke der Kita ist. „So eine Halle ist großartig“, sagt Wiebe. Dort werde gefeiert und gespielt. Das Jubiläum hat die Kita in diesem Jahr bereits mit zahlreichen Veranstaltungen begangen. Für die Zukunft wünscht sich Kita-Leiterin Wiebe zudem Menschen, „die das Kind immer in den Mittelpunkt stellen“.

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erstellt am 11.Dez.2015 | 00:32 Uhr

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