Ellerbek : „Jedes Kind hat einen Namen“

Zeigt her eure Hände: Die Kinder der Bärengruppe überlegten, was alles mit  den  Händen erledigt werden kann. Daraus entstand eine  Collage mit ihren Abdrücken.
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Zeigt her eure Hände: Die Kinder der Bärengruppe überlegten, was alles mit den Händen erledigt werden kann. Daraus entstand eine Collage mit ihren Abdrücken.

Eine Ausstellung zum Abschluss der Bibelwoche in der Kindertagesstätte zeigt die Ergebnisse

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07. April 2014, 13:00 Uhr

Die Geschichte eines Äthiopiers, der sich taufen lassen möchte, war Ausgangspunkt der Kinderbibelwoche im Ellerbeker Kindergarten. Als Elemente griff Pastorin Birgit Vocka die Symbole „Wasser“, „Licht“, „Hand“, „Name“ und „Kreuz“, die in der Geschichte eine wichtige Rolle spielen, heraus. In Gruppen beschäftigten sich die Jungen und Mädchen dann auf ganz unterschiedliche Weise mit dem Thema.

Die Seepferdchengruppe etwa nahm einen großen Karton und baute daraus ein Aquarium. Rechtecke wurden herausgeschnitten und durch Folie ersetzt, der Karton blau bemalt. Dann bastelten die Kinder Seeschlangen und Fische, holten Sand, Steine, Holz und Muscheln für den Boden. Am Ende „schwebten“ die Fische am durchsichtigen Nylonfaden im Wasser – und wenn ein Kind kräftig in ein Seitenloch pustete, sah es fast so aus, als wären die Papierwesen tatsächlich lebendig.

Eine andere Gruppe war der Bedeutung des eigenen Namens auf den Grund gegangen. „Jedes Kind hat einen Namen“, versicherten die Erzieherinnen – und schon war das Motto der gemeinsamen Arbeit gefunden. Auf Zetteln schrieben die Kinder zunächst den eigenen Namen, darunter dann dessen Bedeutung. So konnten die Besucher der Ausstellung erfahren, dass „Konstantin“ der „Standhafte“ ist, „Luna“ nach der Mondgöttin benannt wurde und „Kathi“ die „Reine“ bedeutet.

Die Bärengruppe dagegen widmete sich den Händen und ging der Frage nach, was damit alles gemacht werden kann. Als Ergebnis präsentierten die Kinder eine Collage, auf der ihre Antworten und die Abdrücke der Kinderhände zu sehen waren. „Ich bin erstaunt, wie viele Details sich die Kinder merken konnten“, stellte Vocka zum Abschluss des Projektes fest.

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